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Raus aus dem Hamsterrad der Erwerbsarbeit (10 Min)
In der Uckermark, im Bundesland Brandenburg ist in diesem Jahr ein Projekt gestartet,
das den Gedanken eines Grundeinkommens aufgreift: Zwar wird kein Geld gezahlt, aber die
Teilnehmer sollen dabei unterstützt werden, innerhalb der nächsten zwei Jahre sich in der Region
zu verwirklichen und sich auf diese Weise eine Existenz aufzubauen.
30.1.2012: Frankfurter Allgemeine:
Wer hat Angst vor Anarchismus?
Die Occupy-Bewegung hat es gezeigt: Viele der jüngst in den Blick geratenen
sozialen Bewegungen sind durch anarchistische Ideen geprägt. Ist nach dem Scheitern
des Sozialismus der Anarchismus die linke Utopie der Zukunft?
Darin: "...
Umso interessanter ist ein Blick auf die institutionalisierte Variante des neuen
Horizontalismus, die in Deutschland gerade am Beispiel der Piratenpartei
zu studieren ist. Aussetzen kann sie die Lösung der komplexen Probleme
ihrer Zeit jedenfalls nicht, den tendenziellen Widerspruch eines angestrebten
Horizontalismus innerhalb eines parlamentarischen Systems mit eingespielten
Entscheidungsprozessen hat sie tapfer zu tragen.
Hundert Tage nach dem Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus hat die Partei viel
Zeit mit der Raumverteilung und der Vergabe von Parteiämtern verloren. Sie
spricht sich für das bedingungslose Grundeinkommen und Volksabstimmungen aus,
gestaltet Parteitage als graswurzelartige Generalversammlungen, erleichtert
die Mitsprache durch Computerprogramme wie „Liquid Feedback“, lässt aber vor
allem ein konsistentes sozialpolitisches Konzept vermissen, das sich, allein
wegen der vielen strukturellen Ähnlichkeiten zwischen anarchistischen
Organisationsprozessen und solchen des Internet (dem Leibthema der Piraten),
in der Auseinandersetzung mit dem Anarchismus schärfen könnte.
Der Anarchismus wäre momentan, den gezeigten Schwächen zum Trotz, ein
vorzügliches Instrument, um zu erklären, warum Erscheinungen wie der
Berufspolitiker oder die Parteidisziplin zunehmend als veraltet und oft
peinlich erscheinen. In puncto faire und flexible Arbeitsbedingungen erhebt
der Anarchist die höchsten Ansprüche; für Politiker, die dem Einfluss der
Wirtschaft unterliegen, muss er auch nicht das geringste systemische Verständnis
aufbringen. Wie keine zweite politische Philosophie verpflichtet der Anarchismus
auf basisdemokratische Ideale und Transparenz.
..."
28.1.2012: stern.de:
Gruppenkuscheln und Favoritensterben TV-Kritik, SAT.1
"The Voice of Germany"
Darin: "...
Der Mann im schwarzen Existenzialisten-Pulli (Behnam Moghaddam, wr) scheidet schließlich mit
einem Plädoyer für das bedingungslose Grundeinkommen aus.
Das wird die einzige tiefgründigere Botschaft an diesem Abend bleiben. ..." (Gibt es dieses BGE-Statement aus der SAT.1-Sendung irgendwo online? Bitte Hinweis! (wr))
25.1.2012: grundeinkommen.de:
Kampagne Gewerkschafterdialog Grundeinkommen
Die neue Plattform für einen Gewerkschafterdialog Grundeinkommen hat das Ziel, die Diskussion zum Grundeinkommen in
den Gewerkschaften voranzubringen und das Grundeinkommen in der gewerkschaftlichen Programmatik zu verankern.
18.1.2012: Financial Times Deutschland:
Mit Schnäppchen in den Abgrund
Wir erleben gerade den Sieg von Anlegern und Verbrauchern über Arbeitnehmer und Bürger.
Unseren Sieg. Und wir leiden alle darunter.
18.1.2012: twitter.com:
@Snougata:
"Sie kennen das. Sie beginnen ein Gespräch über das #Grundeinkommen & der Abend
ist erstmal gelaufen." Götz Werner am Dienstag; Frauenkirche
15.1.2012: ndr.de:
Piratenpartei will mehr Bürgerbeteiligung Landtagswahl am 6.5.2012 in Schleswig-Holstein
Darin: "...
Beschlossen waren schon die Forderung nach einem bedingungslosen
Grundeinkommen und das Nein zu einer festen Fehmarnbeltquerung.
..."
Termin: 15.1.2012, 12 Uhr: Berlin, Ohrpheo Musikschule:
Bedingungsloses Grundeinkommen
In unserer Sonntagsreihe mit Diskussionen zu aktuellen musikalischen
Fragen haben wir am 15.01.2012, 12 Uhr Michael Fielsch von der Initiative
Bedingungsloses Grundeinkommen zu Gast.
In seinem Vortrag spricht er über bedingungsloses Grundeinkommen für Künstler.
Für die musikalische Gestaltung sorgen Andreas F. Staffel, Klavier, Ulf Voigt,
Gitarre und Mundharmonika und ihre Freunde.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem BGE und den Künstlern.
14.1.2012: abgeordnetenwatch.de:
Christoph Bergner (CDU-MdB)
Darin: "...
Neben den Problemen der Finanzierbarkeit, mit denen sich
bereits mehrere Forschungseinrichtungen beschäftigt haben und zu
ganz verschiedenen Ergebnissen kamen, sehe ich den größten
Hinderungsgrund darin, dass man dem Menschen mit dem bedingungslosen
Grundeinkommen den wichtigsten Grund überhaupt nehmen würde, um sein
Leben aktiv zu gestalten. Seit es den Menschen auf der Erde gibt,
war seine Antriebsfeder immer die Sicherstellung der eigenen Versorgung
und der seiner Nachkommen. Nehmen wir ihm diese Aufgabe, fällt m.E. einer
der wichtigsten Motoren unserer Gesellschaft weg. Ich glaube nicht daran,
dass die Anreize eine reguläre Arbeit aufzunehmen und sich fachlich zu
qualifizieren, dann noch hoch genug sein werden, um die wirtschaftliche
Produktivität unseres Landes weiter auf dem heutigen Niveau halten zu können.
Ein Argument der Befürworter des Grundeinkommens ist immer wieder die sich stark
wandelnde Arbeitswelt, in der für immer weniger Menschen Arbeit vorhanden
sein wird -- ich beobachte zur Zeit eher den gegenläufigen Trend: Die
Arbeitslosenzahlen sind zuletzt stark gefallen. Wir werden, ausgelöst durch
den demographischen Wandel, zuerst im Osten Deutschlands und dann in der gesamten
Bundesrepublik einen enormen Fachkräftemangel zu beklagen haben. In einigen
Branchen ist dies bereits jetzt spürbar, insofern bin ich der Meinung, dass
trotz wandelnder Arbeitswelt immer noch eine hohe Anzahl an Arbeit zu tun ist und
wir uns den Übergang zur Freizeitgesellschaft nicht leisten sollten. ..."
9.1.2012: bien-ch.ch:
Grundeinkommensdiskussion in Frankreich (erschienen am 6.1.2012 im lesechos.fr)
Darin: '...
Jacques Marseille bestätigt diese Diagnose: «Im Jahr 2007 beliefen
sich sämtliche Sozialleistungen, welche der französische Staat an die
Bewohner ausrichtete, auf 578 Milliarden Euro, d.h. 29% des BIP oder
fast 60% aller öffentlicher Ausgaben; das sind etwas über 9000 Euro
pro Franzose. (...) Wenn man allen über 18-jährigen Franzosen ein
Grundeinkommen von 750 Euro pro Monat ausschüttet und 375 Euro allen
unter 18-Jährigen, würde diese «revolutionäre» Sozialleistung 510 Milliarden
Euro kosten. Allerdings wäre die Einrichtung eines solchen garantierten Einkommmens von der
Geburt bis zum Tod verbunden mit der Abschaffung zahlreicher bestehender Leistungen.
[...]
Die Einführung eines Grundeinkommens ist ein Vorschlag, hinter den sich sowohl Marxisten,
Liberale, Monetaristen und Umweltschützer als auch Christdemokraten stellen können.
...'
Termin: 11.1.2012, 21.05 Uhr: Radio: NDR: Redezeit:
Die Debatte um das Grundeinkommen
Christoph Butterwegge und Götz Werner
"...
Rufen Sie an, sagen Sie Ihre Meinung, diskutieren Sie mit unseren Experten. Unsere Telefone sind ab 20.30 Uhr geschaltet: (0 40) 44 17 77.
..."
10.1.2012: heise.de/tp/:
Aufblühen mit der 21-Stunden-Woche
Darin: "...
Bedrückend deutlich wird Zeitnot bei den härteren Lebensfragen, zum Beispiel, wie man mit Pflegefällen in
der Familie umgeht oder bei den Fragen, die beim Streit mit dem Partner aufkommen. Zeitmangel erhebt
überall ihr grässliches Haupt, wo es um Aufmerksamkeit und Wertschätzung geht, und reißt kleine, giftige
Löcher in Beziehungen zu Kindern, Freunden und auch zu Dingen, die einem eigentlich doch wichtig sind.
Wäre ein Berufsleben mit 21 Wochenarbeitsstunden - bei ausreichender Entlohnung - ein Königsweg zur
besseren Lebensgestaltung? Ist das im großen gesellschaftlichen, ökonomischen Rahmen möglich? ..."
1/2012: blaetter.de:
Die Linke im Ghetto: Wo bleibt das linke Projekt?
Darin: '...
Eigentlich könnten so uralte Menschheitsträume vom Reichtum selbstbestimmter Zeit wahr werden.
Doch tatsächlich hat sich die gesamtwirtschaftlich reduzierte Arbeitszeit nur zu einem Teil in individuell
kürzeren Arbeitstagen und -wochen, in Urlaub und in – meist nicht frei gewählter – Teilzeitarbeit niedergeschlagen.
Ganz überwiegend begegnet sie uns in der unmenschlichen Gestalt der Massenarbeitslosigkeit, also totaler Zwangsfreizeit
unter Ausschluss von einem zentralen Sektor des gesellschaftlichen Lebens. Was also liegt näher als das Projekt einer
radikalen allgemeinen Arbeitszeitverkürzung, damit alle, die es wollen, Arbeit finden und zugleich alle mehr Zeit für ein
selbstbestimmtes Leben haben? Die vorgestrigen Einwände gegen die negative Beschäftigungswirkung kürzerer
Arbeitszeiten sollten sich spätestens seit den allseits gerühmten Erfolgen der jüngst praktizierten Kurzarbeit erledigt haben.
»Wenn die Linke tatsächlich ‚Mehrheiten gewinnen’ will, sollte sie sich für ein solidarisches und freiheitliches
Regime kürzerer Arbeitszeit einsetzen.« ...'
8.1.2012: Ein Foto vom BGE-Postkartenlager im Archiv Grundeinkommen:
Ca. 20.000 BGE-Karten
(von bisher vom BGE-Archiv produzierten 100.000) sind noch vorhanden.
Bis zu 100 Stück können
kostenlos angefordert
werden.
2.1.2012: sueddeutsche.de:
Die schmarotzenden Selbstverwirklicher
Trifft man die alten Schulfreunde zum Jahresende in der Heimatstadt wieder,
kommt der Kassensturz: Jeder erzählt, was er gerade macht und was er in
diesem Jahr erreicht hat. Die einen haben schillernde Bilanzen vorzuweisen,
die anderen nicht. Und die einen haben spendierfreudigere
Eltern als die anderen. Könnte das etwas miteinander zu tun haben?
7.1.2012: gerdzeitler.wordpress.com:
Ein leistungsloses Grundeinkommen für ausnahmslos alle Bürger?
Darin: "...
Es ist hochgradig kontraproduktiv, das herrschende neoliberale System
mit Forderungen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen unnötig zu stabilisieren.
Vielmehr gilt es, die zentralistischen Strukturen dieses System durch Forderungen
nach wirtschaftspolitischer Autonomie in Binnen- und
Außenwirtschaft und dezentralen demokratischen Strukturen in Politik und
Wirtschaft zu überwinden. ..."
7.1.2012: thueringer-allgemeine.de:
Ausstellung über Einkommen ohne Arbeit in Weimar
Termin:
Darin: "...
Eine Podiumsdiskussion befasst sich unterdessen am 18. Januar ab 19 Uhr
im Gewölbekeller der Stadtbücherei Weimar mit dem Thema. Daran nimmt auch
der Sozialwissenschaftler Michael Opielka teil. Der Professor für Sozialpolitik
an der Fachhochschule Jena ist einer der wichtigsten und prominentesten Verfechter
des Grundeinkommens. Außerdem diskutieren Eberhard Eichenhofer, Professor für
Sozialrecht an der Universität Jena, die Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld (Linkspartei)
aus Suhl und Simon Stützer (Piratenpartei), Mitglied der Interessengemeinschaft Grundeinkommen Jena.
..."
5.1.2012: taz.de:
Spitze und Basis entkoppeln sich
Die Spitze der Grünen verteidigt die Rente mit 67 - sonst gäbe es keinen Druck,
Jobs für Ältere zu schaffen. Doch die Basis fordert weiter ein Grundeinkommen.
5.1.2012: strengmann-kuhn.de:
Ist das Grundeinkommen eine Alternative zur Rente mit 67?
Darin: "...
Es gibt manche, die mit einem Grundeinkommen auch die Rente abschaffen wollen. Ich halte das für völlig falsch,
denn wir brauchen im Alter nicht nur eine soziale Mindestsicherung, sondern auch eine soziale Lebensstandardsicherung – und
die darf nicht ausschließlich über die Kapitalmärkte erfolgen, sondern muss im Wesentlichen umlagefinanziert sein, also
durch eine Rentenversicherung, bei der die laufenden Einnahmen die laufenden Rentenausgaben finanzieren.
Alles andere würde die Krisen wie die laufende Finanzmarktkrise weiter verschärfen.
Die Einführung einer Grundrente (ohne zusätzliche Rentenversicherung) oder einer Sockelrente
(mit zusätzlicher Rentenversicherung) würde Jahrzehnte dauern, weil die jetzigen Rentenansprüche Schritt für Schritt
ersetzt werden müssten. Deshalb bin ich für eine Garantierente, bei der wie bei der Garantierente in Schweden geringe
Rentenansprüche auf ein Minimum aufgestockt werden. Gäbe es eine Garantierente für Alle, wäre der Effekt ähnlich wie bei einer Sockelrente.
Wenn die Rente nicht abgeschafft werden soll, stellt sich die Frage, wie die Rente auch in Zukunft nachhaltig finanziert werden kann.
Meine erste Antwort darauf ist die Bürgerversicherung: alle müssen auf alle Einkommen einzahlen. Darüber hinaus
halte ich aber eine Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 für sinnvoll, weil dadurch über den Effekt der Bürgerversicherung
hinaus die Rentenversicherung zusätzlich entlastet wird – mit dem Ergebnis, dass nicht nur die Beiträge geringer,
sondern auch die Renten höher sind als ohne Anhebung der Regelaltersgrenze.
[...]
Das Grundeinkommen ermöglicht es in der Erwerbsphase, weniger erwerbstätig zu sein oder auch mal gar nicht.
Ziel eines Grundeinkommens ist die Ermöglichung von selbstbestimmter gesellschaftlicher Teilhabe. Für die meisten
Menschen gehört zur Teilhabe an der Gesellschaft eine sinnvolle Arbeit, die nicht unbedingt eine Erwerbsarbeit sein muss.
Das Grundeinkommen schafft aber auch bessere Möglichkeiten erwerbstätig zu sein, weil eigenes Einkommen immer zusätzlich
ist und weil selbständige Tätigkeit besser ermöglicht wird. Auch im Alter sollte eine gesellschaftliche Teilhabe, auch über
Erwerbsarbeit, möglich sein. Deswegen passen die Anhebung der Regelaltersgrenze, verbunden mit einem flexiblen,
selbstbestimmtem Übergang in den Ruhestand, und Grundeinkommen gut zusammen.
..."
5.1.2012: Eine Mail: Pressemeldung:
'... Da ist doch ein großes Geschenk
Neueste Forschungsergebnisse der Initiative Grundeinkommen Osnabrück e.V. belegen, dass die Relevanz der
Arbeit für das Produktionsergebnis seit Bestehen der BR Deutschland kontinuierlich abgenommen hat.
So waren die Erwerbstätigen 1970 noch zu 55% mit ihrer Hände Arbeit für das damalige Bruttoinlandsprodukt (BIP)
verantwortlich, 2011 zu nur noch 30%. Gleichzeitig stieg das BIP um mehr als das Siebenfache.
Diese Tendenz läuft nach Auskunft von Dipl.-Volkswirt Volker Stöckel von der Initiative kontinuierlich
weiter und wurde auch durch die deutsche Einheit nicht verändert, nur während der letzten Wirtschaftskrise gab
es eine minimale Umkehr, die aber schon heute mehr als wettgemacht ist. Auf die Frage, warum das so ist antwortet Stöckel:
„Das liegt an der fantastischen Arbeit unserer Vorgenerationen, auf deren Ergebnissen wir heute stehen“ und
„Es wäre langsam an der Zeit, dieses großartige Geschenk anzunehmen, tun wir das nicht, wird es weiter zu
Lohnkürzungen kommen“. Schon 2008 berichteten die Vereinten Nationen, dass weltweit mehr als jeder zweite
Erwerbsbeschäftigte arbeitsarm (working poor) ist.
Die deutsche Wirtschaft investiert jährlich ¼ aller Ergebnisse in die Zukunft und dafür, dass unsere nachfolgenden
Generationen immer weniger werden arbeiten müssen, um die Staatsschulden abzubauen. Schon heute macht die
freiwillige Arbeit in Deutschland mehr als 2/3 aller Arbeit aus. Die Veröffentlichung der neuesten Zeitbudgeterhebung
des Statistischen Bundesamtes ist für 2015 angekündigt.”
Initiative Grundeinkommen Osnabrück e.V. ...'
3.1.2012: Eine Mail aus der piratischen Mailingliste [AG-BGE]:
"...
2012 wird das Jahr in dem wir uns darauf vorbereiten müssen, das wir 2013 in Bundestag einziehen...
Klar, wir werden ein Prozent als Freiheits- und Bürgerrechtspartei holen, ein paar als Spass und Protestpartei,
aber Wahlen werden auch weiterhin in der Wirtschafts- und Sozialpolitik entschieden! Das heißt für Piraten seit 2011...
Für uns hängt die Wahl am BGE!
Nun also, wie bereiten wir in 2012 die Wahl bzw. die Partei auf eine Wahl mit BGE im Programm vor....
1. In der Hauptsache ist ein BGE keine Sozialpolitik...Ein BGE ist recht platte Wirtschaftspolitik!
Das Kapital sammelt sich (akkumuliert sich) immer stärker in den Händen von einigen Wenigen,
wir wollen Teile einfach verteilen um dem entgegen zu treten! Das ist die einfachste und plumpste
Erklärung für ein BGE und wir treffen den Nerv der Zeit in dem Bankenmanager und Multimilliardäre
für ihre Machenschaften in der breiten Kritik stehen.
2. In der Nebensache kann man sich um so mehr Sozialpolitik sparen je höher man das BGE ansetzt.
Da heute die Sozialpolitik in der Bürokratie versinkt, müssen wir in einem entwickelten Staat wie Deutschland
das BGE hoch genug anstreben um radikal Bürokratie abzubauen.
Den Staat als indirekten Entscheider über Wirtschaftsentwicklung und Lebenskonzepte (a la Opel oder Ehegattensplitting)
können und wollen wir dem Bürger nicht mehr zumuten. Das BGE fördert die Transparenz und führt dadurch zu ehrlicher Demokratie.
3. Wir müssen den Bürger darauf vorbereiten, dass ein BGE realitätsnah ist.
..."
3.1.2012: turbor.tumblr.com:
BGE für Liberale
Darin: "...
Ich will lediglich zeigen, dass das Konzept “BGE” nicht zwingend aus der “radikal links-alternativen Ecke”
stammt und kein KO-Kriterium für Liberale darstellen muss. [...]
Dieser Text ist in erster Linie für liberal bzw. konservativ eingestellte Piraten und Wähler gedacht und wurde
von einem wirtschaftsliberalen Piraten verfasst.
Deshalb sind die verwendeten Prämissen auf den gesellschaftlichen Konsens beschränkt: es wird lediglich die
Notwendigkeit eines Sozialtransfersystems postuliert, welches sicherstellt, dass niemand verhungern muss. Zweifelhafte
Aussagen (z.B. das “Ende der Vollbeschäftigung”) und ideologische Floskeln (z.B. “positives Menschenbild”) sind
bewusst außen vor gelassen, auch Revolutionsrhetorik über “gänzlich neue Gesellschaftsstrukturen” sollte dem
marginalen linken Rand überlassen bleiben.
[...]
Indem die Bindung von Bedürftigkeit und Leistungsempfang aufgelöst wird, wie es die BGE-Konzepte tun,
steigt der monetäre Anreiz, Arbeit aufzunehmen, da das daraus resultierende Einkommen nicht vollständig
auf die emfangenen Leistungen angerechnet wird - es bedarf weder eines “förderns”, noch eines “forderns”,
wenn jeder Leistungsempfänger sieht, dass er durch Erwerbstätigkeit spürbar mehr Geld in die Tasche bekommt.
[...]
Die meisten Ausgestaltungen eines bedingungslosen Grundeinkommens führen zu einer Stärkung
des freien Marktes und einem Abbau staatlicher Einflüsse auf die Wirtschaft.
[...]
Ein gesichertes Grundeinkommen verringert das Risiko bei der Aufnahme einer selbstständigen
Tätigkeit und steigert so deren Attraktivität.
..."
31.12.2011: rerum-publicarum.blogspot.com:
Liquide Parteiendemokratie
Darin: "...
Das Aufkommen der Piratenpartei wird nun konjunkturell forciert
durch den Zerfall der FDP, das ist wahr. Aber das ist nicht die
Hauptsache, und die Piraten wären schlecht beraten, wenn sie darauf
ihr Hauptaugenmerk richteten. Die Piraten sind entstanden und werden
mit oder ohne FDP überleben, weil keine einzige der vorhandenen
Parteien begriffen hat, dass die Digitale Revolution nicht nur aus
Twitter, auch nicht einmal nur aus dem Internet besteht, sondern
die ganze Gesellschaft bis in ihre Grundlagen, bis in die
Produktion des materiellen Lebens selbst erfasst. Werden,
richtiger gesagt, nur dann überleben, wenn sie das selber ganz
begreifen. Die Entscheidung für ein Bedarfsunabhängiges Grundeinkommen
ist ein großer Schrittt in diese
Richtung - es muss nur noch die richtige Begründung nachgeliefert werden..."
31.12.2011: sozialliberal.org:
Renteneintrittsalter: Gleichmacherei beenden, Eigenverantwortung stärken
Darin: "...
Stattdessen muss nur die Eigenverantwortung durch die Einführung
eines Grundeinkommens gestärkt werden. Jeder entscheidet selbst
wann er nicht mehr arbeitet und nur noch das Grundeinkommen
(und seine private Altersvorsorge) als Einkommen nutzt.
Der Staat baut die überflüssig gewordene Bürokratie ab und
schafft für jeden einzelnen Sicherheit und Stabilität, weil
er die Auszahlung des Grundeinkommens garantiert und mit
Sozialarbeit und medizinischer Versorgung die Menschen
davor bewahrt nach jahrelanger Arbeit aus der
Gesellschaft ausgesondert und sich selbst überlassen zu werden.
..."
31.12.2011: tagesspiegel.de:
Interview mit
Guy Fawkes, derzeit occupy-Frankfurt
Darin: "...
Angenommen, Sie hätten eine politische Maßnahme frei, die morgen
in Kraft treten würde. Was würden Sie wählen?
Direkte Basisdemokratie über Volksentscheide... Eine Vermögenssteuer,
Umverteilung von oben nach unten… Das Geldschöpfungsmonopol muss wieder
in staatliche Hände… Das bedingungslose Grundeinkommen, bezahlt von der
Finanzindustrie… Und das humanistische Bildungsideal wieder zum Maß für
das Bildungssystem machen. Allerdings ist das alles nur Drehen an kleinen
Rädchen und andere von uns
haben andere Prioritäten. Es geht um ein grundsätzlich neues System.
..."
30.12.2011: brunokramm.wordpress.com:
Damit aus den 99% Einhundert werden - BGE
Darin: "...
Beruf aus Berufung muss sich über den Arbeitsbegriff des 19. Jahrhunderts
erheben und von der Einkommensverpflichtung lösen. Schon heute arbeiten
Menschen zu großen Teilen in sozialen Engagements unentgeltlich und der
Bedarf steigt.
(Freiwilligendienste, Vereine, Selbsthilfe, Museen) ..."
30.12.2011: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Interview mit Sascha Liebermann und Theo Wehner auf Zeit Online
Darin: "... Anlass war der Beschluss der Piratenpartei zum Bedingungslosen
Grundeinkommen. Es handelt sich bei der veröffentlichten Version
um eine stark gekürzte Fassung. Das ausführliche Interview soll
demnächst auf der Website der ETH Zürich veröffentlicht werden. ..."
28.12.2011: Eine Mail von R.H.:
Darin: "...
Ich habe mir neulich eine DVD aus dem Videoladen angeschaut:
Amacing Grace.
Die reale Lebensgeschichte
von William Wilberforce
der Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts in England im Parlament
lange Jahre gegen den Sklavenhandel gekämpft hat. Nach 18 Jahren gab es dann endlich ein Gesetz gegen
diesen Handel. Ich frage mich: Wo ist im dt. Parlament ein Abgeordneter, der ähnlich
visionär und charismatisch für das BGE kämpft? Im Film meinte ich durchaus Parallelen zwischen beiden
Anliegen zu bemerken. Z.B. der Einwand: Wer soll denn dann die ganze Arbeit verrichten?
..."
28.12.2011: lokalfilmer.de:
Bedingungsloses Grundeinkommen -warum Linke dafür sein müssen
Ein Kommentar von Steven Lavan, Vorstand der Partei DIE LINKE, Kreisverband Kassel und
Karsten F.G. Müller, Redaktionsleiter HOTSPOT zur Frage des “Bedingungslosen Grundeinkommens”:
Darin: "...
Die Arbeit des Menschen dann über HartzIV zu subventionieren (“Aufstocker”),
wie man es bei uns versucht, um billiger als Maschinen oder Chinesen zu sein,
kann auf die Dauer nicht funktionieren. Unter kapitalistischen Bedingungen werden
die Maschinen und das Kapital dieses Rennen immer gewinnen. Der Arbeitsgesellschaft
geht also die Arbeit aus. Und während sie uns ausgeht, wird sie – wie jede Idee
zur Organisation des Menschen, welche sich überholt hat – in ihren letzten Tagen
fetischisiert: Nie war der Adel in Deutschland so allumfassend wichtig wie in den
Jahren vor 1918, vor seinem Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Und nie wurde die
ERWERBS-Arbeit so umfassend zur Daseinsberechtigung (v)erklärt, wie im ausgehenden 20. Jahrhundert –
Münteferings Diktum “Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!” verdeutlicht dies.
[...]
Das man/frau ohne Erwerbsarbeit leben könne, ist für die angeblich so
aufgeklärten Mitmenschen des 21.Jahrhunderts so unvorstellbar utopisch,
wie die Vorstellung, das Ablassbriefe nur Papier seien, für den Vorreformatorischen
Christen! Dabei ist für einen Marxisten die Überwindung fremdbestimmter Erwerbsarbeit doch Fluchtpunkt
allen Strebens : “Das Reich der Freiheit beginnt da, wo Arbeit aufhört.” Karl Marx.
[...]
Ohne die ganze unbezahlte Pflege-, Kümmer-, Erziehungs- und Bildungsarbeit von
Eltern Beispielsweise, würde das gesamte Staatswesen, samt ach so wichtiger
Ökonomie nämlich keine Stunde funktionieren! Sollen wir aber nun jedem ein Gehalt bezahlen?
Mit Stechuhr ins Kinderzimmer, mit Stundenzettel ans Krankenbett? [...]
Wenn wir nämlich ein bedingsloses Grundeinkommen hätten, müssten die
ArbeitnehmerInnen nicht auf “Teufel komm raus” darauf achten, Geld mit ihrer
Lohnarbeit zu verdienen – der Sinn einer Tätigkeit würde wichtiger. Und so
würde automatisch auch die Arbeit besser verteilt werden,
das Erpressungspotential des Kapitals werde geringer, gesellschaftliche Arbeit aufgewertet.
..."
24.12.2011: morgenweb.de:
Der Jesuit Friedhelm Hengsbach sieht viele Gründe für die soziale Schieflage in Deutschland
Darin: "...
Und wie sieht es mit einem Grundeinkommen, das auch die Piratenpartei fordert, aus?
Hengsbach: Wenn das Grundeinkommen die unwürdigen Hartz-IV-Regelungen abschafft
oder ersetzt, bin ich dafür. Aber ich sehe nicht ein, dass
Höherverdienende und Vermögende auch noch ein bedingungsloses Grundeinkommen beanspruchen können.
..."
23.12.2011: unternimm-die-zukunft.de:
Prof. Götz W. Werner: Das Grundeinkommen im parteipolitischen Diskurs
Darin: '...
„Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens ist jetzt – nachdem die
Piratenpartei sich für eine Auseinandersetzung mit der Idee im Bundestag
ausgesprochen hat – in den parteipolitischen Diskurs eingetreten. Im
gesellschaftlichen Diskurs hat die Idee in den vergangenen Jahren
so viele Menschen angesprochen, dass die Zeit für eine breitere
Debatte reif ist. Die Bedingungen für eine ergebnisoffene und
voraussetzungslose Diskussion sind günstig. Die Piratenpartei ist zu
klein, als dass sich die etablierten Parteien von ihr bedroht fühlen
müssen – gleichzeitig ist sie groß genug, dass sie nicht
negiert werden kann.
Politiker aller Parteien werden sich nun mit der
Idee beschäftigen müssen.“ ...'
21.12.2011: Eine Mail von grundeinkommen.ch:
Darin: "...
Am 21. April 2012 startet die Volksinitiative. Ab dann können in allen Landesteilen
Unterschriften gesammelt werden. Eine solche Initiative gab es noch nie.
Eine Flügeltüre jenseits von Links und Rechts. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen
wird ein Paradigmawechsel angestossen. Es geht um die wirtschaftliche Souveränität
des Einzelnen und die Aufgabe der Gesellschaft.
Bereiten Sie sich vor - planen Sie die Sommerferien in der Schweiz - und helfen Sie mit
in möglichst kurzer Zeit viele Unterschriften zu sammeln.
..." Newsletter - Grundeinkommen 2012
21.12.2011: Eine Mail von grundeinkommen.de:
Darin: "...
Der offizielle Start der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) zum Grundeinkommen ist
für den Herbst kommenden Jahres geplant und soll im Rahmen des
Grundeinkommens-Weltkongresses angekündigt werden, der vom 14. bis 16. September
2012 in München stattfindet.
In Deutschland liegt die Zahl der UnterstützerInnen inzwischen bei über 9.600, wie
Sie am Zählerstand rechts oben auf der Website www.grundeinkommen.de sehen können.
Bitte helfen Sie mit, diese Zahl in einem kleinen "Jahres-Endspurt" auf über 10.000
hochzutreiben, indem Sie bei unserer Aktion BGE:OK mitmachen: Gewinnen Sie einen
weiteren Menschen aus Ihrer Umgebung dafür, die Unterschriftenaktion zum
Grundeinkommen zu unterstützen und es weiterzusagen!
..."
20.12.2011: fluter.de: Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung:
Money for Nothing
20.12.2011: Allgemeine Zeitung Namibia:
BIG: Brückenfinanzierung geht ins dritte Jahr
Darin: "...
Das heißt, dass jeder der rund 1000 registrierten Einwohner von Otjivero/Omitara einen
Betrag von 80 N$ pro Monat ausgezahlt bekommt. Davon ausgehend muss die BIG-Koalition
ein Jahresbudget von 960000 N$ aufbringen. Details zum Etat wollte oder konnte Dempers
auf AZ-Nachfrage aber nicht nennen. Nur so viel: „Das Geld stammt aus Brasilien,
Deutschland, Kanada und den USA. Wir nutzen auch das globale Grundeinkommen-Netzwerk
(Basic Income Network), um Geld zu sammeln.“ Dempers erinnerte daran, dass der
Vizepräsident dieser weltweiten Koalition, Eduardo Suplicy, Senator der Region Sao Paulo/Bransilien,
im Februar dieses Jahres in Namibia war, um Lobbyarbeit für die BIG-Idee zu leisten. ..."
15.12.2011: wienerzeitung.at:
Ein Ex-Banker als Hofnarr
Klaus Wellershoff, ehemaliger Chefstratege der Schweizer UBS-Bank, nunmehr Unternehmensberater, plädiert für
ein bedingungsloses Grundeinkommen - und sagt auch sonst einige unorthodoxe Dinge.
15.12.2011: abgeordnetenwatch.de:
Bärbel Bas (SPD-MdB)
Darin: "...
Außerdem habe ich auch bei keinem BGE-Modell eine Antwort auf die Frage bekommen:
Wer würde sich in einer Welt des bedingungslosen Grundeinkommens um 3 Uhr morgens aus dem Bett quälen,
um einer harten und ehrlichen Arbeit wie Brötchen backen, den Müll
abholen oder Zeitungen ausliefern nachzugehen? ..." (In einer Klassenarbeit würde ein Lehrer nun fragen:
Welches merkwürdige Verständnis von "Arbeit" und arbeitenden Menschen zeigt Frau Bas von der SPD hier?)
14.12.2011: flaschenpost.piratenpartei.de:
Flaschentalk #023 – Die Antragsteller des BGE
incl. Audio mit Georg Jähnig und Johannes Ponader, BGE-Antragssteller auf dem Piratenparteitag (ca. 27 Min)
14.12.2011: kanal8.de:
Deutsche beklagen Kluft zwischen Arm und Reich
Darin: "...
Hamburg (dapd). Die große Mehrheit der Deutschen hält die Gesellschaft für sozial gespalten.
In einer repräsentativen Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" sagten 79 Prozent der
Befragten, dass die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich die Demokratie in Deutschland gefährde.
Auf die Frage, wie für mehr Ausgleich gesorgt werden könne, nennen die meisten
Befragten (62 Prozent) eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes. 48 Prozent plädieren
für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Mehr als jeder vierte Deutsche (27 Prozent)
unterstützt die Forderung nach einem staatlich garantierten Grundeinkommen, was die Piratenpartei Anfang
Dezember auf ihrem Bundesparteitag beschlossen hat. Für die Umfrage wurden 1.000 Bürger befragt.
..."
14.12.2011: spreegurke.twoday.net:
Offene, transparente und ehrliche Politik - Interview mit Sebastian Nerz (Piratenpartei)
Darin: "...
Die Piraten haben sich auf dem zurückliegenden Parteitag neben informationstechnologischen Belangen
nun auch mit einer Vielzahl anderer politischer Kernthemen befasst.
Welches Thema würden Sie dabei als das herausragende Element bezeichnen?
SN: Das ist schwierig. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist sicherlich das
öffentlichkeitswirksamste Thema gewesen, aber mir persönlich ist beispielsweise
das Bekenntnis zu Europa sehr wichtig.
[...]
Ein solcher gewaltiger gesellschaftlicher Umbruch in Richtung Moderne wird
nicht ohne Widerstand der anderen Parteien vonstatten gehen. Mit welchen
Argumentationen wollen Sie überzeugen?
SN: Das hängt immer vom konkreten Thema ab. Beim BGE gibt es eine ganze
Reihe von Argumenten. Für mich wäre ein wichtiger Grund, dass das BGE tatsächlich
eine liberale Sozialpolitik umsetzt. Es garantiert jedem Menschen eine Grundsicherung,
auf die er sich verlassen kann. Darüber hinaus kann aber jeder ein Zubrot
verdienen – vom Minijob bis zur klassischen Vollzeitstelle. Im Gegensatz zum
bisherigen System hat er dadurch aber nur Vorteile, er verliert keine Ansprüche mehr.
Dadurch geht beispielsweise ein großer Anreiz für Schwarzarbeit verloren.
Da das BGE wie der Name ja sagt bedingungslos ausgezahlt wird, fallen auch
sehr viele Beschränkungen und Offenbarungspflichten für die Leistungsempfänger weg.
Das Sozialsystem kann den Menschen dann tatsächlich wieder ihre Würde lassen.
Nicht zuletzt ist es eine immense Verwaltungsvereinfachung. Wenn man sich nur mal
anschaut, wie viele Daten für Kindergeld und BAFöG verarbeitet werden müssen,
was ja immer Geld und Zeit kostet, kann der Staat hier tatsächlich größere Summen sparen.
Wie erklären Sie sich die in weiten Teilen konsistente Verweigerung der
meisten Volksvertreter, ein solches modernes Grundeinkommen einzuführen?
Immerhin könnte es auch viele Ungerechtigkeiten relativieren?
SN: Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Zum Einen ist ein BGE natürlich
nicht unumstritten. Es gibt unterschiedliche Modelle, wie ein Sozialsystem aussehen sollte.
Dazu kommt aber, das viele Politiker Angst haben vor radikalen Veränderungen. Erst einmal
sind diese immer schwer durch zu setzen – eine kleine Reform ist einfacher und
geht schneller als ein weitreichender Schnitt. Dann müssen Reformen den Menschen
vermittelt werden. Beim BGE ist es ja nicht damit getan zu sagen "Jeder hat jetzt x € mehr".
Das wäre eine Lüge und es würde kaum helfen die Akzeptanz für das System zu erhöhen.
Nein, man müsste tatsächlich die Modelle demonstrieren, vorrechnen, erklären. Das
wird viel Zeit und Nerven kosten.
Die Einführung eines BGEs ist kein Projekt, das sich innerhalb
einer Legislaturperiode umsetzen lässt. Mit allen Veränderungen, die man braucht,
ist es eher ein Generationenprogramm. Leider ist Politik heutzutage aber vor Allem
auf eine Legislaturperiode ausgerichtet und damit sind solche Projekte natürlich schwierig.
Die Reform wäre quasi eine Doppelarbeit. Denn während den Planungen für die Umstellung,
muss das bisherige Sozialsystem ja weiter laufen und reformiert werden. Wir
haben in Offenbach beispielsweise auch Veränderungen am ALG-II-System beschlossen
und den Mindestlohn als Übergangsmodell in unser Programm geschrieben.
Rechnen Sie damit, dass der Plan der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens
Ihrer Partei bei der nächsten Bundestagswahl sehr viele Stimmen einbringen wird?
SN: Nein. Das BGE wird sehr kontrovers diskutiert und da wird es noch viel
Aufklärungsarbeit geben müssen. Daher denke ich, dass wir damit ein paar Wähler
vergraulen und ein paar gewinnen werden, in der Summe erwarte ich aber keine großen Veränderungen.
..."
13.12.2011: faz.net:
Die Chancen der Piraten Allensbach-Umfrage
Darin: "...
Wenn man, ohne unmittelbar auf die Piratenpartei zu verweisen, ein
Parteiprogramm zur Diskussion stellt, das wesentliche Punkte aus dem Programm
der Piraten aufgreift - keine staatliche Kontrolle des Internets, informationelle
Selbstbestimmung, Verbot von Videoüberwachungen auf öffentlichen Plätzen, mehr
direkte Demokratie, Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, kostenlose
Nutzung von Bildungseinrichtungen und dem öffentlichen Nahverkehr -, stehen 27 Prozent
der gesamten Bevölkerung diesem Programm aufgeschlossen gegenüber.
23 Prozent können sich vorstellen, eine Partei zu wählen, die konsequent dieses Programm vertritt.
..."
13.12.2011: twitter.com:
@andizottmann
Ich will in ner Welt leben, wo die Leute ins Arbeitsamt kommen und sagen "Mir is langweilig, habt ihr nen job für mich?"
7.12.2011: twitter.com:
@simonstuetzer
Lincoln so: "Wir schaffen die Sklaverei ab". Utopisten so: "YEAH". Andere so: "Wer soll das finanzieren, wer geht denn dann noch arbeiten?"
13.12.2011: Aus der [AG-BGE]-Mailingliste der Piraten:
'...
Ich finde den Begriff "BGE" zu technokratisch und wenn man ihn nicht
abkürzt mit "Bedingungsloses Grundeinkommen" zu schwerfällig.
In Deutschland ist es doch üblich, Erfindungen/Gesetze oder was auch
immer, nicht nach der Sache, sondern der Person zu benennen! So hat sich
Walter Riester mit der Riester-Rente verewigt, Peter Hartz als Namensgeber
von Hartz IV profiliert usw.
Die Treiberin des BGE ist doch wohl Susanne Wiest. Wenn man in Zukunft vom
"SuWi" spricht, dann klingt das netter und persönlicher als "BGE". Wenn
dann noch diverse Ausarbeitungen zum Umfang und der Finanzierung kommen,
dann hätten wir SuWi II, III und evtl. dann analog zum Hartz IV das SuWi
IV. ...'
Der Gedanke wird in einer Folgemail noch fortgeführt:
'... M., lachen ist gesund! Bei 1000 Milliarden kann man sich auch
entspannt zurücklehnen, denke ich.
Deutschland ist ein Hochsteuerland und ich habe mal nachgeschaut. 2010
waren die Steuern aus Einkommen knapp 160 Milliarden, die gesamten
Steuereinnahmen 500 Milliarden, für Bund, Länder und Gemeinden. Naja, da
hätten wir schon die Hälfte, wenn man sonst nichts mehr ausgibt.
Vielleicht sollte der Name des BGE die Zahl 1000 Milliarden widerspiegeln.
SuWi1000 klingt auch forscher als Hartz IV. ...'
(Um diesen entspannten Gedanken noch weiter fortzuführen:
Wie wäre es entsprechend - um auch andere BGE-Engagierte zu berücksichtigen - z.B. mit
DiAl, EnSch, GöWe, HäDa, KaKi, MiFi, RaBoe, RoBl, SaLi, ThoSt, WoSK, ... ??? (wr))
11.12.2011: Susanne Wiest:
Partei und trotzdem frei?
Darin: "...
Über die Aufmerksamkeit, die das Grundeinkommen erhalten hat,
weil sich 756 Bürger in einer Partei (Bundesparteitag der Piraten,(wr)) dafür ausgesprochen haben,
freue ich mich und staune gewaltig.
52973 unverbundene Bürger, die sich offen für Einführung des Grundeinkommens
ausgesprochen haben (BGE-Onlinepetition (wr)), werden anders wahrgenommen.
Was ist Partei? ..."
11.12.2011: welt.de: Welt am Sonntag:
Interview mit dem früheren Bischof Wolfgang Huber
Darin: "...
Welt am Sonntag: Dann ist das bedingungslose Grundeinkommen, das gerade die
Piratenpartei in ihr Programm geschrieben hat, mit Ihnen nicht zu machen?
Wolfgang Huber: Nein, das löst keines der Probleme. Zum einen ist es ein
unkalkulierbares wirtschaftliches Risiko. Zum anderen finde ich es überhaupt
nicht in Ordnung, wenn jeder Bürger staatlich garantiert Geld bekommt, ohne
etwas dafür tun zu müssen. Das entwertet die Arbeit. Und Arbeit ist ein
wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens.
Der Vorschlag passt also weder zu unserem evangelischen Arbeitsethos noch
zu preußischen Tugenden wie dem Fleiß. ..."
10.12.2011: georgjaehnig.wordpress.com:
Kryptogeld verlangt Konsumsteuer und Grundeinkommen
Darin: "...
Kurzfassung: Kryptogeld wie Bitcoin erlaubt den Menschen, anonym und gebührenfrei
Geld zu transferieren. Es wird sich daher durchsetzen – und Staaten vor das
Problem stellen, Einkommen und Vermögen der Bürger nicht mehr messen zu können.
Steuern auf Einkommen werden also nicht mehr gehen – und auch das Sozialsystem
kann nicht mehr auf Bedürftigkeit basieren.
Wir brauchen also Konsumsteuern und ein Bedingungsloses Grundeinkommen. ..."
3.12.2011: heise.de:
Wer ist der Pirat der Herzen? Umfrage
Darin: "...
Susanne Wiest als 'Mutter des Bedingungslosen Grundeinkommens'
mit 13% an zweiter Stelle nach Marina Weisband mit 42% bei 600 abgegebenen Stimmen.
..."
8.12.2011: georgjaehnig.wordpress.com:
Freiheit statt Angst auf dem Arbeitsmarkt
Darin: '...
Kurz gesagt:
Das Grundeinkommen ist so finanzierbar, wie die entsprechenden Werte produzierbar sind.
Und die Frage nach Produzierbarkeit teilt sich in zwei Unterfragen auf, zum einen:
Haben wir heute die Kapazitäten, so viel zu produzieren, dass jeder ein Grundeinkommen ausgeben könnte?
Die Antwort ist ein triviales Ja: Die allermeisten Menschen verfügen (mindestens) über ein solches Einkommen und
von Problemen es auszugeben, hört man nichts (anders als in der DDR).
Aber die zweite Unterfrage ist die alles Entscheidende:
Bleibt diese Produzierbarkeit morgen erhalten, wenn jeder ein Grundeinkommen kriegt? Können wir
immer noch soviele Werte herstellen, wenn niemand mehr ökonomisch gezwungen ist,
für seine Grundbedürfnisse zu arbeiten? ...'
5.12.2011: piratenpartei/Benutzer/Rpr/BGE:
Wir haben "das" BGE beschlossen
Darin: "...
Hinterfragen ist kein Angriff gegen das BGE und schon gar nicht gegen euch persönlich. BGE ist ein hartes
Eisen und da kommt Ihr nicht weiter mit der aktuellen Einstellung. Eure Reaktion auf Fragen ist vergleichbar
mit Fragen der Bürger an einem Infostand. Würdet Ihr dort so reagieren, würden sich die Bürger abwenden.
Das Thema BGE ist wie ein Infostand, nur innerhalb der Partei. Ihr müsst überzeugen und
Fragen beantworten die von Piraten gestellt werden. ..."
7.12.2011: bild.de:
Pirat "Faxe" trifft "Bushido der Volksmusik"
Darin: '...
Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle sei nötig, weil nicht jeder morgens aufstehen wolle und
arbeiten möchte. Das „alte Modell“, bei dem jeder für sein Einkommen arbeiten gehen muss, muss abgelöst werden,
sagt Claus-Brunner. Das bedingungslose Grundeinkommen muss laut Claus-Brunner kommen, weil sich einige
eben nicht in die Zwänge des jetzigen Systems eingliedern wollen und morgens lieber länger schlafen, weil
sie einen eigenen Biorhythmus haben: „Bringt ja nichts, morgens wie ein Zombie aufzutreten“. [...]
„Es sind immer die Irren, die die Politik nach vorn gebracht haben.“ „Faxes“ Forderung nach einem
Grundeinkommen für alle begegnet Schumacher mit entwaffnender Alltagslogik: Mit zwei schulpflichtigen
Kindern könne er auf seinen eigenen Biorhythmus keine Rücksicht nehmen. Und: „Das wäre schwierig, wenn die
Lehrer erst um 16.30 Uhr Bock auf Unterricht hätten.“ Zudem sei die Idee eines bedingungslosen
Grundeinkommens nicht neu, sondern werde schon seit zehn Jahren diskutiert.
...'
6.12.2011: cicero.de:
Der Druck auf die etablierten Parteien wächst Piratenpartei
Darin: "...
Zudem setzt die Piratenpartei vor allem mit der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE)
einen strategisch bedeutsamen Akzent: Denn die Forderung nach einem BGE ist in dieser Form bislang im
Programm keiner der etablierten Parteien offiziell zu finden, wenngleich fast überall – v.a. im linken Spektrum – unter
verschiedenen Schlagwörtern darüber diskutiert wurde. Indem die Piraten diese Forderung nun plakativ in ihr
eigenes Programm aufnehmen, drängen sie die anderen Parteien dazu, in dieser Frage nachzuziehen.
Insofern können die Piraten durchaus inhaltliche Neuerungen provozieren, unabhängig davon,
ob sie im Bundestag sind, oder nicht. ..."
Termin: 6.12.2011, 23.10 Uhr: TV: 3sat:
Film:
Nichts ist besser als garnichts
Darin: '...
Der ebenso hintergründige wie warmherzige Film umkreist das Thema
"Wandel der Arbeitsgesellschaft" von den Rändern her und beschäftigt sich mit
den Nischen und teilweise absurden Auswüchsen, welche die heutige
Arbeitsgesellschaft ausgebildet hat. ...'
6.12.2011: faz.net:
Philipp Krohn:
Die Freibier-für-alle-Partei
Bisher war die Piratenpartei auf der Suche nach Inhalten zu ihrer schon gefundenen Form.
Nun legt sie sich fest: Das Bedingungslose Grundeinkommen für alle soll kommen.
Darin: '...
„Die Vollbeschäftigung ist eine Illusion, die wir uns erstens nicht mehr leisten können,
und zweitens brauchen wir sie auch gar nicht“, sagte Bundesgeschäftsführerin Marina Weisband. [...]
Ihr Argument ist einer der zentralen Gedanken einer Bewegung, die Ideen so unterschiedlicher
Denker wie Thomas Morus, Ralf Dahrendorf und Milton Friedman zusammenführt und
in den vergangenen Jahren enormen Zulauf erhalten hat. Als „effizienteste Form der
Armutsbekämpfung“ bezeichnete der radikalliberale Ökonomie-Nobelpreisträger
Friedman ein solches Einkommen, das jedem Bürger gezahlt werden solle, ohne
dass erst die Bedürftigkeit geprüft werde. Nach der Vorstellung der Befürworter soll
es eines Tages alle Sozialtransfers ersetzen und damit einen großen Teil der Sozialbürokratie
überflüssig machen. Zudem soll es für die Bürger eine sichere Einnahmequelle sein -
in Zeiten, in denen die Wirtschaft angeblich nicht mehr so stark auf Erwerbstätige angewiesen ist. [...]
Die Bewegung für ein Bedingungsloses Grundeinkommen weist viele Züge der Piratenpartei auf;
so überrascht es wenig, dass es gerade in ihrem Umfeld mehrheitsfähig geworden ist.
In zahllosen deutschen Städten haben sich Bürgerinitiativen gebildet, die über ein loses
Netzwerk miteinander verbunden sind. Neue Interessenten werden häufig gewonnen,
indem der 100-minütige Filmessay „Grundeinkommen“ der beiden Künstler Daniel Häni
und Enno Schmidt öffentlich gezeigt wird, der auch im Internet frei heruntergeladen werden kann.
Die Bewegung ist basisdemokratisch organisiert und kommuniziert vor allem
über das Internet miteinander. [...]
Erst mit einem Grundeinkommen könne ein Arbeitnehmer einem Arbeitgeber
auf Augenhöhe begegnen. Sei die Stelle für ihn nicht attraktiv genug,
habe er die Macht, darauf zu verzichten. [...]
Und aus philosophischer Sicht ist folgende Kritik zu hören: Der Staat würde
noch mehr als ohnehin schon als Auszahlstelle von Sozialtransfers
wahrgenommen werden. Welche Folgen ein Grundeinkommen auf die Bereitschaft
hätte, etwas für den Staat zu leisten, ist unabsehbar. Und auf die Frage, ob der Staat
unabhängig von der Bedürftigkeit seine Bürger alimentieren soll, haben die liberale,
die sozialdemokratische und die katholische Soziallehre dieselbe ablehnende Antwort. ...'
6.12.2011: andremartens.wordpress.com: (Vorsitzender Piratenpartei Baden-Württemberg)
Die Piraten, das BGE und die Demokratiekultur
Darin: "...
Mit dem BGE-Beschluss wecken wir bei den Menschen eine Erwartungshaltung, die wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit
nicht werden erfüllen können. Es wird nämlich kein Nullsummenspiel erwartet, sondern die jetzt finanziell Benachteiligten
hoffen auf einen vergrößerten Geldsegen. Das kann aber nur auf zwei Wegen passieren. Entweder drucken wir dieses Geld.
Das hieße Inflation. Oder wir nehmen es jemandem weg. Dann sollten wir aber auch so ehrlich sein zu sagen, wem wir es
nehmen wollen. Um diese Frage drücken wir uns aber und das ist unehrlich. [...]
Der beschlossene BGE-Antrag hat zudem eine erschreckende inhaltliche Leere und zielt unter anderem darauf ab,
durch Versprechungen Wähler zu ködern. Damit unterscheiden wir uns nur noch kaum von den Linken, auch wenn ein
BGE nicht zwangsläufig links ist. Es geht um den Stil. Es ist eine „Wünsch dir was“-Politik. Durch den Beschluss soll
die Partei besonders „progressiv“ wirken. Wenn progressive Politik aber bedeutet, dass man nur noch in Visionen
schwelgt, anstatt handwerklich gute Konzepte vorzulegen, wäre das nicht mehr meine Partei. [...]
Das BGE sei übrigens alternativlos, weil uns bald die Arbeit ausginge, hört man immer wieder.
Horden von Robotern werden in Zukunft unsere Arbeit machen, während wir nicht mehr wissen werden,
wohin mit unserer Zeit. Das Problem: die Zahlen sprechen dagegen. Als Betriebsratsvorsitzender habe ich
Kontakt mit vielen Firmen aus der Metallbranche und dort herrscht schon jetzt regelrechte Panik
angesichts der Schwierigkeiten, noch Mitarbeiter zu finden. [...]
Was wird jetzt passieren? Die Mitgliederstruktur wird sich durch den BGE-Beschluss erheblich wandeln.
Wir saßen in einer lauen Sommernacht im dunklen Raum und haben bei offenem Fenster das BGE-Licht angemacht.
Nun werden viele davon angezogen und um diese Lampe kreisen, die sich noch nie mit unseren Zielen
beschäftigt haben. Sie werden angezogen vom Versprechen auf Geld ohne Gegenleistung. Auch viele der
nach der Berlinwahl eingetretenen Piraten gehören zu dieser Kategorie. Eines von vielen Beispielen ist die
Initiatorin der BGE-Petition Susanne Wiest. Dem Spiegel sagte sie wörtlich „“In erster Linie bin ich Bürgerin,
keine Piratin.“ Dieser Mitgliederzustrom ist auch einer der Gründe, warum der BGE-Antrag diesmal im Gegensatz
zu Chemnitz durchging. Durch den jetzt stattfindenden Wandel der Mitgliederstruktur wird es auch kein Zurück mehr geben. [...]
Um den Prozess zu unterstützen, möchte ich mich zusammen mit meinen Kollegen aus dem
Landesvorstand dafür einsetzen, dass wir landesweit Treffen zu diesem Thema veranstalten. Dort soll Pro und Kontra
diskutiert werden und bei möglichst vielen Piraten dafür gesorgt werden, dass sie überhaupt wissen, um was es
da geht und was Vor- und Nachteile eines BGE sind. Wir müssen eine Grundlage schaffen und zwar bald.
Ihr wolltet das Thema. Also beschäftigt Euch auch damit! ..."
5.12.2011: piratenpartei-bottrop.de:
Bedingungsloses Grundeinkommen
Darin: "...
Aber jetzt gehen die Diskussionen erst richtig los: Mitarbeiter in der AG Pressearbeit legen
ihre Arbeit nieder, weil die diesen Beschluss nicht verkaufen können/wollen, einzelne Piraten treten aus der
Partei aus (dafür haben wir aber 3mal so viele Neueintritte), auf den Mailinglisten geht es schon wieder hoch her.
Aber jetzt mal langsam, was wurde denn da eigentlich beschlossen? Glaubt man der Presse, haben wir das BGE jetzt
in unserem Grundsatzprogramm verankert. Das ist aber falsch! ..."
5.12.2011: csu.de:
Piraten verirren sich auf hoher See
Darin: "...
Der Beschluss zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) zeigt, dass die Piraten einen
Politikstil des munteren Geldverteilens in realpolitischer Ahnungslosigkeit betreiben, wie man es sonst von den Linken kennt.
..."
5.12.2011: themen-der-zeit.de:
Michael Opielka:
Warum es gut ist, dass die Piratenpartei das Grundeinkommen will
Darin: '...
Der Beschluss des Piratenparteitags zum Antrag "Bedingungsloses Grundeinkommen und Mindestlohn (PA284)"
würde allen Parteien im Deutschen Bundestag gut anstehen, er ist recht realitätsnah und es lohnt, sich den Wortlaut
anzusehen: „Dazu wollen wir eine Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag gründen, deren Ziel die
konkrete Ausarbeitung und Berechnung neuer sowie die Bewertung bestehender Grundeinkommens-Modelle
sein soll. Für jedes Konzept sollen die voraussichtlichen Konsequenzen sowie Vor- und Nachteile aufgezeigt
und der Öffentlichkeit transparent gemacht werden. Zeitgleich werden wir uns im Bundestag dafür einsetzen,
dass noch vor Ende der Legislaturperiode die gesetzlichen Grundlagen für Volksabstimmungen auf Bundesebene
geschaffen werden. Sie sollen den Bürgern ermöglichen, sowohl die in der Enquete-Kommission vorgestellten
als auch andere Grundeinkommens-Modelle als Gesetzentwurf direkt zur Abstimmung zu stellen. Um dabei
über eine Vielfalt an Konzepten gleichzeitig entscheiden zu können, sollen Volksabstimmungen auch mit
Präferenzwahlverfahren durchgeführt werden können.“ [...]
kann man beide Schritte nur begrüßen: ernsthafte Reflexion im Bundestag und Votum des demokratischen
Souveräns in seiner ganzen Breite. [...]
ein klar wirtschaftsliberales Statement: das Grundeinkommen nach Piratenart soll die Deregulierung
des Arbeitsmarktes ermöglichen. [...]
Mit der Positionierung Pro Grundeinkommen und bei weiteren Wahlerfolgen werden sie
möglicherweise zu einem Strukturprojekt: an ihnen vorbei werden manche Koalitionen nicht mehr
gehen und sollten sie kluge und werttreue wie –reflexive Politikeliten stellen, dann könnten sie einen
unschätzbaren Beitrag zur Realisierung eines Grundeinkommens leisten – den die Grünen überhaupt
zu denken fahrlässig versäumten. ...'
5.12.2011: sozialpiraten.piratenpartei.de:
Johannes Ponader:
Piraten beschreiten Weg zum Grundeinkommen
Darin: '...
Teile der Presse titeln nun: Piraten rücken nach links. Dies ist nicht der Fall.
Die russische Piratin Lola Voronina, Generalsekretär der Pirate Party International, sagte in
ihrem brillianten Redebeitrag: „We are better at liberty than those who previously called
themselves liberals, and we’re better at equality than those who previously
called themselves socialists.“ [...]
Zwar hat das Grundeinkommen soziale Auswirkungen, und die Fokussierung auf diesen
Einzelaspekt kann verständlicherweise zu dem Fehlschluss führen, das Grundeinkommen
sei ein linkes Projekt. Doch die sozialpolitischen Elemente sind nur ein Teilaspekt.
Das Grundeinkommen ist genauso ein marktwirtschaftliches Projekt, weil es den
Arbeitssuchenden unabhängig macht und damit einen fairen Arbeitsmarkt stärkt.
In allererster Linie jedoch ist das bedingungslose Grundeinkommen ein liberales Projekt,
weil es die Freiheit des Einzelnen vor staatliche Bevormundung stellt. Damit ist es ein
Kernthema der Piraten, seit gestern auch offiziell. ...'
4.12.2011: spiegel.de:
Neue Piraten wirbeln Parteitag durcheinander
Darin: '...
Ein Neumitglied, das auf dem Parteitag euphorisch für seine Vision wirbt, ist die Greifswalderin Susanne Wiest.
2009 hatte die Tagesmutter eine Bundestagspetition für die Einführung eines Bedingungslosen
Grundeinkommens (BGE) initiiert und damit Zehntausende Unterstützer angezogen. [...]
Wiest kämpft seit Jahren für ein Lebensgeld für alle. Für ihr strukturschwaches Heimatbundesland
sieht sie das BGE gar als Wiederbelebungsmaßnahme - das Grundeinkommen in einer
"Modellregion Mecklenburg-Vorpommern" würde die Abwanderungsströme zum Versiegen bringen, ist sie überzeugt.
[...]
Auf dem Parteitag wurde das BGE am Samstag als Kernforderung ins Wahlprogramm der Piraten aufgenommen.
Wiest strahlt. "Das ist ein großartiges Signal", schwärmt sie. "Die Idee ist in der Welt, die Debatte ist neu entfacht." [...]
Vielleicht ist es diese Unverbindlichkeit, die viele Neumitglieder anzieht. Die Piraten gelten noch als
politische Spielwiese, es gibt unzählige Untergruppen, Vereinigungen und Strömungen - alles ist fließend.
Der Occupy-Aktivist Johannes Ponader, der den Antrag zum Grundeinkommen mitverfasste, drückt es so
aus: "Nach kontroversen Entscheidungen gibt es immer Parteiaustritte, und es gibt Neuzugänge.
Beides muss man verkraften." ...'
4.12.2011: taz.de:
Der weite Weg zur sechsten Kraft
Darin: '...
Es ist früher Samstagnachmittag, als das am umstrittenste Thema auf die
Tagesordnung kommt: der Antrag auf ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Wiederholt greift der Versammlungsleiter ein und versucht, den enormen Lärmpegel zu senken.
"Mindestlohn ist eine Brückentechnologie, damit haben wir im Wahlkampf großen
Zuspruch gefunden", wirbt der Berliner Abgeordnete Alexander Spies für seinen Antrag.
Das Grundeinkommen sei aber ein Thema, das auf Bundesebene entschieden werde,
deshalb müsse man es auch dort beschließen.
"Es wird immer suggeriert, das bedingungslose Grundeinkommen würde sämtliche
gesellschaftlichen Probleme lösen", widerspricht ein Redner. Nähme man sich
dieses Themas an, sei das eine Chance auf ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber
anderen Parteien, argumentiert ein anderer. [...]
Staatsverschuldung versus soziale Gerechtigkeit, Finanzierung versus Abbau der Sozialsystems - die
Piraten sind gespalten. Auf dem Parteitag im vergangenen Jahr konnte man sich nach einer langen
Diskussion nur für ein "Recht auf eine sichere Existenz" einigen. "Es geht erst mal um den Umbau
unserer Gesellschaft, wie das finanziert wird, das kommt später", versucht ein Redner finanzielle
Bedenken zu entkräften. Die notwendige Zweidrittelmehrheit wird schließlich denkbar knapp
erreicht - 66,9 Prozent stimmen für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
...'
4.12.2011: zeit.de:
Die Mühen der Piraten mit der eigenen Identität
Darin: '...
Über Nacht ließen sie Protest-T-Shirts drucken. Der Beschluss des Parteitags von
gestern, die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommen einzufordern, hat sie aufgebracht.
So wie viele süddeutsche Piraten sind die jungen Leute aus Bayern strikt gegen das Grundeinkommen.
"Wir wollten eine überspitzte Gegenreaktion machen", sagt einer aus der Gruppe. Alle 20 T-Shirts seien ihnen
"aus den Händen gerissen" worden. Der Aufdruck ist eindeutig: "BGE – Blauäugig, Gutgläubig, Einfältig!" [...]
Die politische Geschäftsführerin Marina Weisband hob hervor, das sozialpolitische Profil der Partei
geschärft zu haben. Der Parteitag habe sich "explizit gegen Rechtsextremismus" ausgesprochen. Die Piraten hätten
Positionen bezogen: für die doppelte Staatsbürgerschaft und für das Kommunal-Wahlrecht von EU-Ausländern.
Sie verteidigte zudem das Bedingungslose Grundeinkommen als "logischen Schritt einer Informationsgesellschaft". ...'
4.12.2011: spiegel.de:
Piraten starten Angriff von links
Darin: '...
Auf eine Kernforderung legten sich die Piraten am Samstag fest, nämlich auf die nach einem
bedingungslosen Grundeinkommen. Mit dem "Recht auf sichere Existenz und Teilhabe" und einer
Absage gegen den "Zwang auf Arbeit" wollen die Piraten 2013 in den Bundestagswahlkampf ziehen.
Die junge Partei, die sich selbst weder rechtskonservativ noch links, sondern "vorne" sieht, rückt
damit einen deutlichen Schritt in Richtung links. Die Entscheidung war knapp: Die nötige
Zweidrittelmehrheit wurde um nur acht Stimmen übertroffen.
So einschneidend die Festlegung für die Piraten, so wenig konkret das Konzept:
Der Antrag schlägt die Bildung einer Enquete-Kommission im Bundestag vor, die ein Konzept
zum Grundeinkommen ausarbeiten soll. Bis man soweit ist, ein Lebensgeld für alle auszuzahlen,
soll ein bundesweiter Mindestlohn eingeführt werden. Ein Finanzierungskonzept für beides fehlt.
...'
3.12.2011: piratenpartei.de:
Piraten sprechen sich für Bedingungsloses Grundeinkommen und Mindestlohn aus
Darin: '...
»Wichtig ist, dass der Beschluss zunächst nur beinhaltet, nach einem geeigneten Modell zu suchen und
das Volk anschließend selbst entscheiden zu lassen«, betont die politische Geschäftsführerin der Piratenpartei,
Marina Weisband. »Die Piratenpartei versteht sich damit als politisches Sprachrohr der Bevölkerung zum
Thema Bedingungsloses Grundeinkommen.« ...'
3.12.2011: wiki.piratenpartei.de: Antragsportal:
Antrag:
PA284: Grundeinkommen und Mindestlohn
Darin: "...
Zum Wahlprogramm der Piratenpartei Deutschland für die nächste Bundestagswahl
soll folgender Text hinzugefügt werden: Bedingungsloses Grundeinkommen und Mindestlohn
Wir Piraten setzen uns für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ein,
das die Ziele des "Rechts auf sichere Existenz und gesellschaftlicher Teilhabe" aus unserem
Parteiprogramm erfüllt. Es soll:
die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, einen individuellen Rechtsanspruch
darstellen sowie ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zu Arbeit oder anderen
Gegenleistungen garantiert werden. Wir wissen, dass ein bedingungsloses
Grundeinkommen die Paradigmen des Sozialstaats wesentlich verändern wird.
Statt mit klassischer Parteipolitik muss dessen Einführung daher
mit einer breiten Beteiligung der Bürger einhergehen.
Wir nehmen viele engagierte Menschen wahr, die sich seit Jahren in- und
außerhalb von Parteien für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen.
Wir wollen dieses Engagement auf die politische Bühne des Bundestages bringen
und mit den dortigen Möglichkeiten eine breite und vor allem fundierte Diskussion in der Gesellschaft unterstützen.
Dazu wollen wir eine Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag gründen,
deren Ziel die konkrete Ausarbeitung und Berechnung neuer sowie die Bewertung
bestehender Grundeinkommens-Modelle sein soll. Für jedes Konzept sollen die
voraussichtlichen Konsequenzen sowie Vor- und Nachteile aufgezeigt und der
Öffentlichkeit transparent gemacht werden.
Zeitgleich werden wir uns im Bundestag dafür einsetzen, dass noch
vor Ende der Legislaturperiode die gesetzlichen Grundlagen für Volksabstimmungen
auf Bundesebene geschaffen werden. Sie sollen den Bürgern ermöglichen, sowohl
die in der Enquete-Kommission vorgestellten als auch andere Grundeinkommens-Modelle
als Gesetzentwurf direkt zur Abstimmung zu stellen. Um dabei über eine Vielfalt an
Konzepten gleichzeitig entscheiden zu können, sollen Volksabstimmungen auch mit
Präferenzwahlverfahren durchgeführt werden können.
Bis zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens setzen sich die PIRATEN
für einen bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn ein.
...'
5.12.2011: Der Piratenparteitag vom letzten Wochenende in Offenbach, an welchem ich teilgenommen habe, war
sehr inspirierend und beeindruckend. Ein wichtiger Beschluß zum Grundeinkommen wurde
gefasst. S.W. hat mich gebeten, eine kleine Piraten-BGE-Medienschau zu versuchen.
(wr)
6.11.2011:
Vielen erneuten Dank für die Mails und Telefonate mit der Bitte um
Absprache/Treffen/Zusammenarbeit/Kooperation/Schulung.
Ich möchte feststellen, dass dieses alles m.E. garnicht notwendig ist. Was zu tun ist, ist offensichtlich.
Jeder der mag oder jede Gruppe, die sich zusammenfindet,
kann einfach mit einem eigenen BGE-Onlineangebot sofort loslegen oder eine bereits vorhandene Site kann ihr Angebot ausweiten.
Der Aufwand und die bisherige Arbeitsweise ist im Eintrag vom 22.10.2011 beschrieben.
Gerne kann für beliebige Zwecke auch
das hier vorliegende Archiv-Grundeinkommen ohne Rücksprache kopiert/genutzt/verlinkt werden.
Das Archiv selbst wird online bleiben. Nur die tägliche Aktualisierung entfällt.
Die jeweiligen Zugriffszahlen der (neuen) Domains werden nach einigen Wochen zeigen, welche Angebote Nutzen erzeugen.
(Hier nochmals die alten Zahlen dieses Archives.)
Erwähnt sei ebenfalls, dass die Einträge im bisherigen Archiv-Grundeinkommen zu ca. 95 % vom Archivar
im Internet aktiv zeitaufwändig zusammengesucht wurden. Nur ca. 5 % kamen als Hinweismails zum Archiv.
Links, die mir zwecks BGE-Archiv-Weiterentwicklung bereits übermittelt wurden:
- bge-archiv.bplaced.net
- zyklop.pisces.uberspace.de/archiv-bge/
- www.netz-bge.org
Drei Sätze zu meiner persönlichen Situation: Ökonomisch bin ich derzeit für drei erwachsene Menschen verantwortlich.
Die BGE-Bewegung ist m.E. auf absehbare Zeit leider nicht in der Lage, diesen Finanzierungsbedarf zu erbringen.
Daher mein Rückzug auf meinen ursprünglichen Vollzeitbrotberuf.
(wr)
22.10.2011: Kurze Beschreibung des Aufwandes dieses Archiv Grundeinkommen zu betreiben.
(Hilfreich für Fortführer, Nachahmer, Bessermacher, Weiterentwickler und deren Helfer + Mitmacher)
Finanzen: ca. 50 Euro pro Jahr für Domain + Webspace
Personal: eine Person (ehrenamtlich ?), IT-affin, BGE-überzeugt, meinungsschwach bzw. -zurückhaltend
Zeitaufwand: täglich (incl. Wochenenden) 1 - 3 Stunden, bei ca. 5 - 15 kurzen Onlineverbindungen.
Der Hauptaufwand entsteht durch den Anspruch der Aktualität und der mittlerweile erfreulichen Fülle
des täglichen Off/Online-BGE-Materials. Dieses ist zu suchen, zu lesen, zu bewerten, zu exzerpieren,
zu kopieren, zu ordnen, evtl. zu verwerfen. Freundliche Mails und Hinweise sind zu beantworten,
unfreundliche Mails zu löschen.
Das Archiv war für viele BGE-Aktive eine Rechercheerleichterung.
Viele aktuelle Zuschriften bedauern die Einstellung sehr. (Danke für den Zuspruch!)
Es wird/werden sich bestimmt jemand oder eine/viele Gruppe(n)
oder eine/viele Initiative(n) oder ein Netzwerk
oder eine Einrichtung finden, die ähnliche Dienstleistungen bereitstellen kann/können.
Die Domain "archiv-grundeinkommen.de" steht dafür allerdings nicht zur Verfügung.
Gerne setze ich Links zu diesen neuen BGE-Sammlungen / -Archiven / -Portalen.
(wr)
18.10.2011: Aus beruflichen Gründen muß die tägliche Aktualisierung dieses Angebotes
bis auf weiteres leider eingestellt werden. (wr)
Bitte helfen Sie mit, diese Site aktuell zu halten.
Falls Sie einen wichtigen Link oder
einen wichtigen Text vermissen, bitte Mail
(siehe Impressum).
Falls Sie Sinn und Nutzen aus diesem Webangebot ziehen und/oder Sie die Idee des Grundeinkommens unterstützen wollen,
setzen Sie bitte Links zu diesen Internetadressen:
http://www.archiv-grundeinkommen.de bzw. http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de.
Bereden Sie bitte diese Idee mit Freunden, Bekannten, Kollegen, Familie und
fragen Sie (politische) Mandatsträger danach! Eine einfache Möglichkeit zur Befragung finden Sie z.B. bei:
www.abgeordnetenwatch.de
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