www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : welt.de:

    Jeder vierte Rentner würde gerne wieder arbeiten

    Viele Ruheständler in Deutschland sehnen sich zurück ins Arbeitsleben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey für den Wirtschaftsverband „Die Jungen Unternehmer“ durchgeführt hat und die WELT AM SONNTAG vorliegt. Demnach kann sich jeder vierte Rentner oder Pensionär vorstellen, noch einmal eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen.

    '... Wie die repräsentative Umfrage zeigt, hängt die Erwerbsbereitschaft der Ruheständler nicht von ihren Einkommensverhältnissen ab, sondern ist bei den Gutsituierten ebenso hoch wie unter den Ärmeren. Männer sind häufiger als Frauen bereit, wieder zu arbeiten, und Ostdeutsche noch häufiger als Westdeutsche. ...'

  2. Termin: : Darmstadt:

    BGE Darmstadt

  3. Termin: : 37327 Leinefelde-Worbis:

    BGE EU FDP

  4. : arte.tv:

    Grundeinkommen in Europa: Alles nur heiße Luft? (Video, 12 Min)

    Spätestens seit dem finnischen Pilotprojekt ist die Idee in aller Munde: Ein bedingungsloses Grundeinkommen! Allerdings kocht jedes Land daraus sein eigenes Süppchen: Ein Aktivitätseinkommen in Frankreich, ein Bürgereinkommen in Italien… Reden die Europäer wirklich alle über dasselbe? Ist es der Beginn einer kleinen sozialen Revolution? Oder wird das Thema heißer gekocht, als gegessen?

    (Hinweis von J.L. Danke.)

  5. : handelsblatt.com/meinung:

    Warum Arbeit dringend neu gedacht werden muss

    Programme zur Frühverrentung werden nicht ausreichen, um die Wirtschaft zu transformieren. Digitalisierung und Rationalisierung müssen vereint werden.

    '... Die Beschäftigung steigt, Ältere bleiben länger im Job, Fachkräfte werden händeringend gesucht – ist es da nicht pure Schwarzmalerei, vor einer neuen Frühverrentungswelle zu warnen? ...'

  6. : eand.co:

    Are We Ready for a Post-Work World?

    Or, Why We’re Going to Have to Reimagine Economics, Society, and Politics For a World That’s Running Out of Work

    '... The work of the future is about reclaming our dignity, humanity, and freedom — in the deepest meanings of these words. It is creative and expressive, deeply emotional and intellectual — not just technical, analytical, and mundane, fitting gears together. There is labour to be done — but it is about finding ways to solve these big problems of climate change, to extend the human lifespan, to understand who we humans really are, to find out what this thing we call the universe is. These big questions that have haunted us from the beginning of our days — that is the work to be done in a world where the work of earning one’s daily bread has already been met, whether through art, literature, science. ...'

    '... The question is then where we go. What do we explore? See? Discover? What lies above the clouds? The work of the future is about creating the very inventions, governments, social contracts, ways of life, forms of organization, modes of expression, that allow people to prosper higher and higher, in a world without work. And that’s the greatest irony of all. It seems like it should be easy. But in fact, living without the burden of work might just be the hardest — and most rewarding work — of all. ...'

  7. : de.brandeins.wirtschaftsmagazin:

    Digitalisierung

    Seit der Einführung des Euro wachsen die wirtschaftlichen und politischen Spannungen in der EU. Wie wäre es mit einem europäischen Grundeinkommen, das Europa für die Menschen attraktiver und gerechter machen könnte? Ein Vorschlag.

    '... Für Stabilität und Frieden kommt es weniger auf das absolute Niveau des geschaffenen Wohlstands an als auf dessen einigermaßen faire Verteilung. Da Waren und Dienstleistungen zunehmend automatisiert erzeugt werden, fällt ein stetig wachsender Anteil der Wertschöpfung jenen zu, die diese Maschinen finanzieren – den Kapitalgebern. Mit fortschreitender Automatisierung steigt das gesamte Wohlstandsniveau, gleichzeitig sinkt der Anteil der Arbeit. Kann dies nicht durch kürzere Arbeitszeiten und höhere Löhne ausgeglichen werden, entsteht eine gefährliche Schieflage zwischen Kapital und Arbeit. Durch die fortschreitende Digitalisierung wird sich dieser Prozess enorm beschleunigen.
    Wie seit mittlerweile annähernd hundert Jahren und in jüngster Zeit auch von Wirtschaftsgrößen wie etwa dem Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser gefordert, wird es über kurz oder lang unumgänglich sein, alle Bürger an dem Mehrwert, der durch die Automatisierung geschaffen wird, teilhaben zu lassen. ...'

    '... Ein europäisches Grundeinkommen
    Eine Lösung wäre ein europäischer Bürgerfonds, der für die Menschen da ist. In diesen Topf würden alle Mitgliedsstaaten der Eurozone nach einem bestimmten Schlüssel einzahlen. Berücksichtigt werden sollten die Bevölkerungszahl, die wirtschaftliche Stärke (gemessen am Bruttoinlandsprodukt, BIP), das Leistungsbilanzsaldo pro Kopf, außerdem ein Rechtsstaatlichkeitsfaktor sowie Faktoren, die gravierende Verstöße gegen die Maastricht-Regeln einpreisen.
    Der Bürgerfonds zahlte dann an jede dauerhaft legal in einem Staat der Eurozone niedergelassene Person monatlich eine bestimmte Summe aus. Dieses europäische Grundeinkommen orientierte sich an dem vom betreffenden Staat einbezahlten Betrag pro Kopf und würde anhand einiger Faktoren wie der Kaufkraft im jeweiligen Land modifiziert.
    Dieses System könnte die ohnehin unvermeidlichen Transferleistungen auf eine für jedermann verständliche Basis stellen und die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der Eurozone zum Teil kompensieren. Alle Bürger hätten Anspruch auf eine solche Zahlung – was der Identifikation mit dem Projekt Europa enorm zuträglich wäre. Die Lebensumstände sehr vieler gerade auch in Deutschland in prekären Verhältnissen lebender Menschen würden verbessert. Und Transferleistungen könnten nicht in staatlichen Verwaltungsapparaten versickern. ...'

    '... Die Auszahlung könnte mit vergleichsweise geringen Beträgen beginnen und in den folgenden Jahren ausgeweitet werden. Eine Modellrechnung, die die genannten Faktoren angemessen verknüpft, ergäbe folgendes Bild:
    Die Beträge machten ingesamt 1,5 Prozent des Eurozonen-BIP aus. Der deutsche Netto-Beitrag entspräche 0,48 Prozent des deutschen BIP. Zum Vergleich: Die Bundesrepublik erspart sich infolge der Niedrigzinswirkung der EZB derzeit Zinsaufwendungen von 1,53 Prozent des BIP pro Jahr, die Bankenrettung kostete Deutschland 2,07 Prozent seines BIP.
    Die notwendigen Mittel könnten zum Beispiel durch eine Umwelt- oder Umsatzsteuer oder durch Umschichtungen von Sozialleistungen aufgebracht werden. Bei Letzteren ließe sich wegen des bedingungslosen EU-Grundeinkommens nebenbei der Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren. ...'

  8. : tbd.community:

    Grundeinkommen ist ein Paradigmenwechsel

    Interview über das neue Projekt von Joy Ponader und die Frage, was ein Grundeinkommen verändern würde.

    '... Johannes „Joy” Ponader ist politische*r Campaigner*in, Spiel- und Theaterpädagog*in und Prozessbegleiter*in. Zusammen mit anderen tollen Menschen hat Joy 2014 mein-grundeinkommen.de und 2015 sanktionsfrei.de gegründet. Jetzt eröffnet Joy in Berlin ein Grundeinkommensbüro. ...'

  9. : zeit.de:

    Freiwilligendienst künftig auch in Teilzeit möglich

    '... Laut Familienministerium absolvieren jedes Jahr mehr als 80.000 Menschen einen Freiwilligendienst. Rund 53.000 davon machen ein FSJ, 3.000 ein FÖJ und rund 27.000 den Bundesfreiwilligendienst, den es seit der Abschaffung der Wehrpflicht und damit des Zivildienstes gibt. Neu ist auch ein Natur-Freiwilligendienst der Deutschen Unesco-Kommission (DUK). ...'

  10. : spiegel.de:

    Wie der Staat die Fleißigen bestraft

    Der Sozialstaat hat ein Gerechtigkeitsproblem: Für Geringverdiener lohnt es sich oft kaum, mehr zu arbeiten. Manchmal werden sie sogar bestraft. Es gäbe Lösungen - doch die rechnen sich für die Politik selten.

    '... wie kontraproduktiv der deutsche Sozialstaat wirken kann. Er ist ein mitunter undurchdringbar verästeltes Dickicht vieler verschiedener Leistungen, die teils extrem schlecht aufeinander abgestimmt sind. Ein Sozialstaat überdies, der oft die falschen Anreize setzt. ...'

    '... Viele Experten fordern daher, die Anreize exakt anders herum zu setzen. Das radikalste Konzept für eine solche Reform hat jüngst das Ifo-Institut vorgelegt. Peichl und seine Kollegen schlagen vor, dass Singles von den ersten 630 Euro ihres Lohns überhaupt nichts mehr behalten dürften - von jedem Euro über dieser Grenze jedoch 40 Cent statt bislang nur 20 Cent, 10 Cent oder gar nichts. So würden Kleinst- und Minijobs für sie völlig unattraktiv - und nebenbei der bisherige Anreiz beseitigt, einen offiziellen 100-Euro-Job mit Schwarzarbeit zu kombinieren. Deutlich attraktiver würden hingegen sozialversicherungspflichtige Teilzeitjobs. In der Folge, so argumentieren die Forscher, würden Arbeitgeber viele Minijobs in diese regulären Arbeitsplätze umwandeln, weil weit weniger Menschen für 450 Euro oder weniger arbeiten wollen. ...'

    '... Ein ganz ähnliches, wenngleich weniger radikales Modell schlägt das IAB vor. Die Experten wollen den Freibetrag auf 50 Euro halbieren und dann den Betrag, den Geringverdiener von ihrem Lohn behalten dürfen, stufenweise erhöhen - von 10 Cent pro Euro auf 40 Cent ab einem Einkommen von 450 Euro. ...'

    '... Alle genannten Reformkonzepte sehen deshalb als zwingende Voraussetzung vor, zumindest drei dieser Sozialleistungen zu einer einzigen zusammenzulegen.
    Das aber wäre ein politischer und organisatorischer Kraftakt: Derzeit sind drei verschiedene Bundesministerien zuständig - das Arbeitsministerium für Hartz IV, das Familienministerium für den Kinderzuschlag, das Innenministerium für das Wohngeld. ...'

    '... Alle Reformkonzepte würden die Zahl derjenigen sprunghaft erhöhen, die ein Recht auf die neue, integrierte Grundsicherung haben. Denn wenn diese Leistung bei steigendem Lohn wesentlich langsamer abgeschmolzen wird als bislang, erhält man sie zwingend logisch auch bei wesentlich höheren Löhnen als bislang. Vor allem deshalb würde eine Reform auch sehr teuer werden. ...'

    '... So bleibt dem deutschen Sozialstaat wohl noch länger ein Problem erhalten, über dessen Dringlichkeit sich eigentlich alle Experten einig sind - und für dessen Lösung bereits schlüssige Konzepte vorliegen. ...'

  11. : Neue Osnabrücker Zeitung:

    Viele Fragen rund ums Bedingungslose Grundeinkommen

    Georgsmarienhütte. Über das vieldiskutierte Bedingungslose Grundeinkommen sprach jetzt auf Einladung der KAB Heilig Geist Klaus Lang. Der Theologe, Gewerkschafter und frühere Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte lehnt das Modell allerdings rundum ab. Die Alternative sieht er in einer reformierten Arbeitsgesellschaft.
  12. : businesstimes.com.sg/opinion:

    Economic magic or a risky fantasy?

    Modern Monetary Theory has gotten some buzz of late in economic (and political) circles. However, it's not only potentially dangerous, but offers fuel for populism.

    '... The basic tenets of MMT are that (1) the government has a monopoly over the issuance of national currency; (2) unlike households or companies, the government does not have a budget constraint; it can never run out of money to spend because it can print money; and (3) the only limit to the government's spending power kicks in when it generates excessive inflation. ...'

    '... Fear of adverse consequences has dissipated together with respect for the experts. QE did not fuel inflation, and Brexit did not trigger a recession, so who says we can't have universal basic income and print our way to prosperity? There is no appetite to discuss difficult tradeoffs and to accept that success in a more competitive global economy requires hard policy choices and structural reforms to boost innovation and productivity. ...'

  13. : scottsantens.com:

    My Unconditional Basic Income Testimony for Maryland's House Ways and Means Committee

    In mid-February I was contacted by the legislative aide for Delegate Gabriel Acevero of Maryland who has introduced a bill to create a social wealth fund intended to eventually pay out a cash dividend to every resident of Maryland. As a prominent advocate for UBI, I was asked to provide a couple pages of written testimony to the House Ways and Means Committee about why such a bill is so important. The following is my prepared testimony as submitted for the hearing that took place on March 1, 2019.
  14. : vereinswelt-info.de:

    Ehrenamtspauschale optimal ausschöpfen

    Unser kostenloser Ratgeber macht Sie schnell und unkompliziert mit den wirklich wichtigen finanziellen Aspekten des Ehrenamts [...] vertraut.
  15. Termin: : festsaal.shop: Berlin:

    Sibylle Berg - GRM - Brainfuck

    Lesung & Performance mit Musik anlässlich ihres neuen Buches
    27,50 Euro

    '... Jeder, der sich einen Registrierungschip einpflanzen lässt, erhält ein wunderbares Grundeinkommen. ...'

  16. : phys.org:

    Green New Deal: universal basic income could make green transition feasible

    '... Introducing a universal basic income would have advantages for delivering a Green New Deal. If the radical changes of the Green New Deal aren't supposed to punish workers in the current fossil-fuel dependent economy, giving these people, who most likely will lose their jobs, a guaranteed alternative would create support for the transition and make sure that those most vulnerable to the proposed changes don't get left behind.
    Instead of creating state-funded jobs just for the sake of employing people, the state could empower many of its citizens to lead more sustainable lives as part of the green transition. A universal basic income might offer citizens time to engage in fulfilling community-based work that doesn't generate profit but which has social value. Taking them out of their cars in long lines of commuter traffic and putting them in allotments growing food or in parks enjoying nature could help usher a whole new way of life.
    A generous universal basic income would destigmatise work outside of paid employment, such as domestic care work and volunteering in the arts and community sectors and it would allow people to refuse environmentally harmful and badly paid jobs. New income detached from wage labour would mean new flows of money in the economy, breaking the cycle of energy-intensive production and consumption which drives much of emissions. ...'

  17. Termin: : New York:

    18th annual USBIG Congress

    The 18th Annual North American Basic Income Guarantee (NABIG) Congress will be held June 15-16, 2019 at the Silberman School of Social Work of the Hunter College in New York City, in the United States of America.
  18. : berlinvalley.com:

    Anke Domscheit-Berg im Interview: Wenn Roboter keine Sozialbeiträge zahlen

    In der aktuellen Folge der Digitalen Debatte spricht die Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg über Buzzwords, das bedingungslose Grundeinkommen und nachhaltige Technologien.

    '... Auch viele CEOS im Silicon Valley haben dieses Problem erkannt und setzen sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ein. Was gäbe es denn Ihrer Meinung noch für andere Optionen?
    Anke Domscheit-Berg: Es gibt möglicherweise andere, aber ich habe noch keine andere und schon gar keine bessere Idee als das BGE gehört. Ich glaube im Übrigen nicht, dass es einen Mangel an Arbeit geben wird. Aber bezahlte Arbeit wird weniger werden, deshalb muss sowohl die bezahlte als auch die unbezahlte Arbeitszeit gerechter verteilt werden. Es wird auch Phasen geben, in denen man länger keine bezahlte Erwerbsarbeit hat und stattdessen neue Dinge erlernt. Da brauche ich mir jetzt aber kein lebenslanges Bildungs-Bafög ausdenken, denn das BGE passt auch hier, es ist ein lebenslanges Bildungs-Bafög. ...'

  19. : pressenza.com/de:

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein universelles Recht und keine Wohltätigkeit

    Am letzten Samstag organisierte Podemos Berlin in Berlin eine öffentliche Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Eingeladen waren Daniel Raventós, Präsident von Netzwerk Grundeinkommen und Professor der Wirtschaftsfakultät der Stadt Barcelona sowie Mayte Quintanilla, Präsidentin der Humanisten für ein Universelles Grundeinkommen. Moderiert wurde der Abend von Concha Alvarez.
  20. : spiegel.de/karriere:

    Es geht um Sinn, nicht um Gewinn

    Mehr Freiheiten, mehr Verantwortung, mehr Gewinnbeteiligung: Unter dem Schlagwort New Work versuchen viele Firmen, bessere Bedingungen zu schaffen. Hier erzählen Manager, was das für sie bedeutet.
  21. : kindererziehung.com:

    Bedingungsloses Grundeinkommen für Kinder?

    Es ist noch sehr früh um ernsthaft über das bedingungslose Grundeinkommen zu diskutieren, da die Gesellschaft und Politik sich mit diesem neuen Konzept sehr schwer tun, aber wenn, dann sollten Kinder mit einbezogen werden, um die Kinderarmut zu verringern.
  22. : saarbruecker-zeitung.de:

    Aufruf für bedingungsloses Grundeinkommen

    '... Liebermanns Kernthese: „Die Erwerbsarbeit wird illusionär überhöht.“ Würde man Bürgern ein auskömmliches Grundeinkommen zahlen (zum Beispiel 1500 Euro pro Person, unabhängig von Alter und Erwerbstätigkeit), könnte dies Innovationskräfte freisetzen und zu einer gerechteren Entlohnung aller Formen von Arbeit und damit zu mehr sozialem Frieden beitragen. ...'

  23. : socialimpactcpl.com:

    A Review of Basic Income: How Do We Get There?

    We attended the ‘Basic Income: how do we get there?’ event on the 9th of March at The University of Sheffield, with the central premise being that all in attendance were assumed to agree with the concept of Universal Basic Income (UBI), with the discussions and workshops looking at how we go forward strategically to make this a reality.
  24. Termin: : Leipziger Internet Zeitung:

    Leipziger Befürworter für das Grundeinkommen brauchen noch Unterschriften zur Stadtratskandidatur

    Die Sympathisanten der Initiative Grund­einkommen Leipzig benötigen bis zum 21. März in allen Wahlkreisen der Stadt jeweils 24 Unterschriften, damit Leipziger für Grund­einkommen wählbar werden.

    '... Wo kann man die abliefern?
    Hier: Im Neuen Rathaus im Briefwahllokal, in der Lotterstraße 1, Öffnungszeiten Fr, 10-14 Uhr und Mo-Do, 10-18 Uhr. Wichtig: Ausweis mitbringen, um auch nachzuweisen, für welchen Stadtbezirk man unterschreibt. ...'

  25. Termine: : fraubergtour.com: Wien, Berlin, Hamburg, Köln, Zürich, München, Stuttgart:

    Sibylle Berg: GRM - Brainfuck

    Musik, Lesung, Peerformance

    GRM Brainfuck. Roman

    Kiepenheuer&Witsch
    ISBN: 978-3-462-05143-8
    640 Seiten, Pappband
    Noch nicht erschienen
    (erscheint am 11.04.2019)

    '... Als die vier begreifen, dass es zu Hause keine Hoffnung für sie gibt, brechen sie nach London auf. Hier scheint sich das Versprechen der Zukunft eingelöst zu haben. Jeder, der sich einen Registrierungschip einpflanzen lässt, erhält ein wunderbares Grundeinkommen. Die Bevölkerung lebt in einer perfekten Überwachungsdiktatur. Auf der Straße bleibt nur der asoziale, vogelfreie Abschaum zurück. ...'

  26. : taz.de:

    Roboter verdrängen Wanderarbeiter

    Die Automatisierung führt zu deutlichem Job-Abbau. Zu Beginn der chinesischen Feiertage sind viele Wanderarbeiter gekündigt worden.

    '... Allein in der Industriestadt Dongguan vor den Toren Hongkongs hat nach Angaben der in Hongkong erscheinenden Zeitung South China Morning Post die Automatisierung in den letzten Jahren mehr als 280.000 Arbeitsplätze gekostet. ...'

    '... Foxconn, etwa, der bekannte Elektronikzulieferer aus Taiwan, der als Auftragshersteller unter anderem Apples iPhone zusammenschraubt, zählte noch vor zehn Jahren in China über eine Million Beschäftigte. Das Unternehmen berichtet, dass es bereits zwischen 2012 und 2016 durch den Einsatz Zehntausender Roboter mehr als 400.000 Arbeitsplätze abgebaut habe. ...'

  27. : onetoone.de:

    Kommunikation mit Haltung: Warum Schweigen gefährlich sein kann

    Sowohl für Unternehmensentscheider mit Einkaufsmacht als auch für Verbraucher spielen öffentlich gelebte Werte von Unternehmen eine Rolle und beeinflussen ihre Kaufentscheidungen. Eine globale Umfrage unter Unternehmensentscheidern, Marketing-Verantwortlichen und Verbrauchern zeigt, weshalb es für Unternehmen an der Zeit ist, mehr Haltung zu zeigen.

    '... Die „Gegenseite“, Unternehmensentscheider mit Einkaufskompetenz, wünschen sich teilweise andere Schwerpunkte: Datenschutz (29 Prozent) steht auch in dieser Gruppe ganz vorne, dann folgt aber der Wunsch nach Haltung in Bezug auf Umweltschutzthemen (27 Prozent) und zum Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ (26 Prozent). Verbraucher wünschen sich Haltung zu ebendiesen Themen, aber mit einer anderen Gewichtung. Hier an Stelle eins: Umweltschutz (29 Prozent), gefolgt vom bedingungslosen Grundeinkommen (26 Prozent) und dem Thema Datenschutz (24 Prozent). ...'

  28. : taz.de:

    Unbreak my Hartz

    Der Verein „Sanktionsfrei“ übernimmt drei Jahre lang für 250 Menschen sämtliche Hartz-IV-Kürzungen. Den Effekt davon untersuchen Arbeitspsychologen.

    '... 30 Hartz-IV-Sanktionen in Höhe von 2.260 Euro hat „Sanktionsfrei e. V.“ bereits seit Studienbeginn Anfang Februar ausgeglichen. Drei Jahre lang übernimmt der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin für 250 Personen alle Kürzungen der Grundsicherung. Mit dem wissenschaftlich begleiteten Modellprojekt „HartzPlus“ will der Verein beweisen, dass es ohne Bestrafung besser geht, und zahlt verhängte Sanktionen des Hartz-IV-Satzes aus Spenden und Crowdfunding. Bedingungsloses Hartz IV quasi. ...'

  29. : sueddeutsche.de:

    Festanstellung fürs Irgendwastun

    Unbefristeter Vertrag, 2046 Euro brutto, einzige Pflicht: Ein- und Ausstempeln. Die Stadt Göteborg vergibt einen ungewöhnlichen Job in einem Bahnhof. Magdalena Malm von der Kunstbehörde erklärt das Projekt.

    '... Magdalena Malm war Vorsitzende der Jury, die diese Idee des Künstlerduos Goldin+Senneby als "Kunst-am-Bau"-Projekt für einen Bahnhofsneubau auswählte. ...'

    '... Ja, der Angestellte, den wir suchen, wird weder Pflichten noch Verantwortlichkeiten haben, außer, dass er sich morgens und abends an einer Stechuhr an- und abmelden muss. Er darf auch den Inhalt seiner Arbeit bestimmen, besser gesagt: Die Arbeit ist das, was der Angestellte tun will. Das Einstiegsgehalt von umgerechnet 2046 Euro brutto wird jährlich an die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst von Schweden angepasst. Es gibt Jahresurlaub und Rentenanspruch. ...'

    '... Es ist ein experimentelles Konzept der Künstler Simon Goldin und Jakob Senneby. Es hat sich in einem gemeinsamen Ideenwettbewerb, den meine Behörde mit der schwedischen Verkehrsbehörde veranstaltet hat, durchgesetzt. Es ging darum auszuwählen, wie der Bahnhof Korsvägen, der gerade gebaut wird, künstlerisch gestaltet wird. Das Budget für das Job-Projekt beträgt 580 000 Euro. Eine Stiftung soll das Geld verwalten und so anlegen, dass die Kapitalrendite die Gehaltszahlungen für eine Dauer von etwa 120 Jahren sicherstellt. ...'

    '... Dem Angestellten wird freigestellt zu tun, was er will. Er wird jeden Tag die freie Wahl haben: Er kann kreativ sein, Projekte verfolgen oder sich für den Müßiggang entscheiden. Die Stechuhr zu betätigen, ist seine einzige Aufgabe, sie ist mit einer Lichtinstallation im Bahnhof gekoppelt. Der Bahnhof wird in ein anderes Licht getaucht, wenn der Angestellte im Dienst ist - was auch immer der "Dienst" sein mag. ...'

    '... Das Projekt hat sich sehr deutlich gegen herkömmlichere Ideen wie Skulpturen oder Wandkunst durchgesetzt. Die zehn Jurymitglieder waren sich ziemlich schnell einig, dass dieses Kunstprojekt das beste war. Es ist konzeptuell stark, humorvoll, innovativ und wirft viele Fragen auf, das merken Sie ja auch gerade. ...'

    '... Der "ewige Angestellte" wird viele Jahrzehnte den Bahnhof prägen. Es wird spannend sein, was dieser Mensch mit seiner Zeit tun wird. ...'

    '... Es hat ja jetzt schon die Vorstellungskraft der Menschen beflügelt, Diskussionen angeregt und Nachdenken ausgelöst. All das ist eine Folge des Experiments, obwohl es noch nicht mal gestartet ist. ...'

    '... Kann ich mich denn bei Ihnen jetzt auf diese Stelle bewerben?
    Nein, bitte warten Sie noch ein wenig! Wir haben schon jetzt mehr als 50 Bewerbungen aus aller Welt erhalten, dabei akzeptieren wir die erst ab dem Jahr 2025, weil die U-Bahn-Station dann eröffnet wird. Erster Arbeitstag wird 2026 sein. Wir freuen uns aber auf alle Bewerbungen, vor allem von Menschen mit diversen Hintergründen und Erfahrungen, die diese einzigartige Stelle antreten wollen. ...'

  30. : news.at:

    1.000 Euro für alle: Eine Utopie im Faktencheck

    Tausend Euro für alle - das klingt großartig. Aber wie könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Realität aussehen? Eine Utopie im Faktencheck.

    '...Zurück zu Helmo Pape. Der 46-jährige Ex-Banker ist Gründer und Obmann des österreichischen Vereins Generation Grundeinkommen. Im Vorjahr versuchten er und die rund hundert anderen Vereinsmitglieder, Geld für die Vorbereitung eines Volksbegehrens zu sammeln. Das Ziel, 500.000 Euro, wurde deutlich verfehlt. Ist die Idee gut, doch die Welt noch nicht bereit? Vielleicht, sagt Pape. "Vielleicht waren es aber auch handwerkliche Fehler. Vielleicht konnten wir unsere Glaubwürdigkeit noch nicht genug nachweisen. Wir arbeiten jedenfalls weiter und planen nach wie vor ein Volksbegehren." ...'

  31. Termin: : Berlin Tegel:

    berlin gruene bge film

  32. : imgflip.com:

    Meme Generator

    (Jemand mit guten BGE-Ideen, -Sprüchen, -Hinweisen? (wr))
  33. : de.finance.yahoo.com:

    Schwedisches Projekt: Lebenslang 2000 Euro, Arbeit optional

    In Schweden suchen zwei Künstler eine Person, die für den Rest ihres Lebens bezahlt wird, ohne dafür arbeiten zu müssen. Was klingt wie ein schöner Traum, hat einen Hintergrund, der in der digitalen Welt immer wichtiger wird.
  34. Termin: : Diakonie Deutschland:

    Zweite Fachtagung Grundeinkommen

    u.a. mit Katja Kipping, Klaus Dörre, Anne Lenze
  35. : theguardian.com:

    Universal basic income 'would cost less than value of benefit cuts since 2010'

    Economists’ report follows plan from New Economics Foundation in backing proposal

    '... The government could make tax-free payments of £60 to every adult, £175 for those over 65 and £40 for each child under 18, regardless of other income, in a proposal designed to cut rising levels of poverty and inequality across the country. ...'

  36. : nymag.com:

    Andrew Yang Is More Than a Meme

    '... Andrew Yang may not yet be a household name, but he’s a bona fide superstar online. One of a seemingly endless stream of Democratic candidates for president, the 44-year-old Yang, an entrepreneur who has no political experience, is basing his campaign on one very big idea: universal basic income, or UBI. ...'

  37. : presseportal.de:

    "Mittelschicht für alle"

    Neues Buch über die Zukunft der Mittelschicht - Plädoyer für einen digitalen Sozialstaat mit Grundeinkommen

    Neuerscheinung: Mittelschicht für alle
    „Mittelschicht für alle“ ist anders. Das Buch wirft einen Blick in eine gestaltbare Zukunft, ist technologisch neutral und sozial optimistisch. Konkret schildert es folgendes Szenario: Im Verlauf der nächsten 50 Jahre schrumpft das Arbeitsvolumen massiv, die Wirtschaft wächst weiter, die Einkommen ballen sich bei den oberen 20 Prozent der Bevölkerung. Das Buch zeigt, welche verteilungspolitischen Handlungsoptionen die verschwindende wirtschaftliche Mittelschicht hat und wie sie diese nutzen kann.

    Vorschau: pdf, 28 Seiten

  38. : heise.de:

    Grüne fordern Einstieg in eine sozialverträgliche CO2-Abgabe

    Eine CO2-Abgabe soll nach Vorstellungen der Grünen Deutschland helfen, die Klimaziele für 2030 zu erreichen.

    '... Die Grünen setzen sich als erste Partei im Bundestag für eine sozialverträgliche CO2-Abgabe auf Brenn- und Treibstoffe in Deutschland ein. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer, bringt ein Stufenmodell mit einem Einstiegspreis von 40 Euro pro Tonne CO2 ins Spiel. Das würde den Liter Benzin ungefähr um zwölf Cent pro Liter Benzin verteuern. ...'

    '... Die CO2-Abgabe soll nach den Plänen der Grünen alle Sektoren von der Industrie über die Mobilität bis zum Wärmebereich betreffen. ...'

    '... Der Grünen-Politiker plädiert für eine 100-prozentige Rückerstattung der Einnahmen ...'

    '... In anderen europäischen Ländern gibt es schon seit längerem Abgaben auf CO2. Schweden erhebt seit 1991 Steuern und legte für 2019 den Wert auf 114 Euro pro Tonne fest. Die Einnahmen fließen in den Staatshaushalt. Frankreich führte 2014 eine CO2-Abgabe fest, die inzwischen bei 44 Euro pro Tonne liegt. Großbritannien hat einen Mindestpreis von 24 Euro für Unternehmen beschlossen, die dem europäischen Zertifikatehandel unterliegen. Dies soll wesentlich dazu beigetragen haben, dass die britischen Kohlekraftwerke 2016 drei Viertel weniger Strom erzeugten als noch 2012. ...'

  39. : tagesspiegel.de/politik:

    „Man kann Schulschwänzen nicht heilig sprechen“

    FDP-Chef Christian Lindner über die Proteste für mehr Klimaschutz, sein Verhältnis zu den Grünen und die Landtagswahlen im Osten. Ein Interview.

    '... Wir müssen den CO2-Preis mit einer Klimadividende verbinden. Die Milliarden aus dem Verkauf von CO2-Verschmutzungsrechten sollten nicht in den herkömmlichen Staatshaushalt fließen, sondern an die Bürger ausgezahlt werden – und zwar pro Kopf. Möglich wäre das etwa durch einen jährlichen Scheck zu Weihnachten vom Finanzamt. ...'

  40. : zdf.de/nachrichten/heute:

    Italien: Bürgergeld: Große Nachfrage, viele Probleme

    Seit Anfang März können Italiener einen Antrag auf ein Bürgereinkommen stellen. Der Andrang ist riesig. Das Geld soll den Ärmeren zugute kommen - doch viele bleiben außen vor.

    '... Doch anders als der Name es suggeriert, geht es beim Bürgereinkommen nicht um ein bedingungsloses Grundeinkommen. Das wäre zu teuer gewesen. ...'

  41. : Sascha Liebermann:

    Kulturelle Voraussetzungen der Demokratie…

    '... Deutlich wird daran, dass eine Diskussion über Bedingungsloses Grundeinkommen, die solche Voraussetzungen außer Acht lässt, ganz abstrakt geführt wird. Das wirft auch ein Licht auf die Frage, wie realistisch ein globales BGE wäre, das manche fordern. ...'

  42. : blickpunkt-wiso.de:

    Auf dem Weg in den digitalen Kapitalismus?

    Vernichtet die Digitalisierung Arbeitsplätze? Brauchen wir eine Maschinensteuer? Hinter solcherlei Behauptungen stehen Vorstellungen von Ökonomie und Arbeit, die sich schon in der Vergangenheit als irreführend erwiesen haben.

    '... Hinsichtlich der Auswirkungen der Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeit sehen wir aktuell zwei ganz unterschiedliche Diskurse: einen der Soziologen und einen der Ökonomen. Der ökonomische Diskurs ist dabei in den Hintergrund getreten. Gleichwohl ist der breite Einsatz digitalisierter Datenverarbeitung eingebettet in mikroökonomische Kalküle, deren Umsetzung wiederum von makroökonomischen Bedingungen abhängig ist. Digitalisierung lässt sich daher ohne eine genaue Kenntnis der derzeitigen wirtschaftlichen Konstellation nicht verstehen. ...'

  43. '... 40 Parteien (wobei CDU und CSU als Eine zählt) wurden zur Europawahl am 26.05.2019 in Deutschland zugelassen,
    siehe www.bundeswahlleiter.de/​ info/presse/​ mitteilungen/​ europawahl-2019/​ 08_19_1sitzung-bwa-​ zulassung.html
    mit ca. 13 Parteien, die für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) sind (s.u.).

    Eine Wahl-O-Mat-Frage zum BGE wird es aber voraussichtlich leider nicht geben. Der Wahl-O-Mat wird voraussichtlich Ende April 2019 herauskommen,
    siehe www.rp-online.de/​ politik/eu/​ europawahl/​ wahlomat-zur-europawahl-​ 2019-ab-ende-april​ _aid-37027019

    Die 13 BGE-Parteien wären gemäß
    www.grundeinkommenberlin.​wordpress.com/​ 2018/04/02/​ 42-bge-parteien/ bzw.
    www.facebook.com/​ InitiativeGrundeinkommen​ Berlin/​ posts/​ 562893874093830/
    alphabetisch sortiert:

    - * Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung (Volksabstimmung)
    - Bündnis Grundeinkommen (BGE)
    - * DIE RECHTE – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz (DIE RECHTE)
    - Die Violetten (DIE VIOLETTEN)
    - Graue Panther (Graue Panther)
    - Menschliche Welt (MENSCHLICHE WELT)
    - Neue Liberale – Die Sozialliberalen (NL)
    - Partei der Humanisten (Die Humanisten)
    - Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
    - PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei)
    - Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
    - Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP)
    - Volt Deutschland (Volt)
    (* Die beiden Parteien Volksabstimmung und DIE RECHTE gehören dem rechten Spektrum in der Parteienlandschaft an.)
    ...'

  44. : archiv-grundeinkommen.de:

    yang bge meme

  45. : migrosmagazin.ch:

    Rezepte für ein besseres Leben

    Das Hamsterrad des Lebens verhindere, dass wir Beziehungen aufbauen, durch die wir uns wirklich lebendig fühlen, sagt der deutsche Soziologe und Autor Hartmut Rosa, der Ende März in Zürich auftritt. Dies sei auch die eigentliche Ursache für die vielen aktuellen Krisen.

    '... Was bräuchte es, um die Lage zu verbessern?
    Man müsste auf beiden Seiten ansetzen: jeder bei sich selbst – und alle zusammen für eine Veränderung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir müssen die Steigerungslogik abschaffen. Sehr hilfreich dabei wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen, über das in der Schweiz ja schon diskutiert und abgestimmt wurde. Es würde den Menschen eine materielle existenzielle Gewissheit geben. Und genau das würde es ihnen erlauben, sich zu öffnen und sich darauf einzulassen, berührt zu werden, ohne zu wissen, was daraus entsteht. ...'

    Termin: Sold Out / Gespräch – Hartmut Rosa
    «Resonanz als Soziologie des guten Lebens»
    29.03.2019, 19.30 Uhr
    Zürich

  46. Termin: : jobmesse.berlin:

    03. Jobmesse Berlin

    '... Kurz und knapp gesagt:
    Die Jobmesse ist für jeden da, der an einer Karriere-Kreuzung steht oder das Wort "Arbeit" für sich neu definieren möchte. ...'
    (... noch jemand, der "Arbeit" umdefinieren will ... (wr))

  47. : zeit.de:

    Auf zum ersten Gefecht

    Das Neue an der US-Debatte um sozialistische Politik sind nicht die Ideen dahinter. Sondern dass in Amerika ernsthaft über Alternativen zum Kapitalismus nachgedacht wird.

    '... Seit Januar sitzt die 29-Jährige nun im Kongress, fordert eine Reichensteuer von 70 Prozent, bedingungsloses Grundeinkommen und 100 Prozent erneuerbare Energien. Manchen US-Linken ist selbst das nicht genug, sie kritisieren, dass Ocasio-Cortez' "Sozialismus" vielmehr den Kapitalismus durch Reformen rette. ...'

  48. : twitter.com/kinderhabenblog:

    „Warum darf Opa schon in Rente, Oma aber noch nicht?“

    „Oma hat viel weniger gearbeitet, weil sie sich viele Jahre um Mama und Onkel Max gekümmert hat.“

    „Ach so, das ist dann die Bestrafung.“

    Würde sagen, der 5-Jährige hat das Dilemma des deutschen Rentensystems erfasst. 😳

  49. : zeit.de:

    "Diese Sache ist wirklich verrückt!"

    Zwei Internetvideos machten Rutger Bregman und seine Kritik an der Macht des Kapitals weltweit bekannt. Hier erzählt er, wie es dazu kam – und was er nun vorhat.
    (Paywall)
  50. : news.at:

    „Niemand muss sich rechtfertigen“

    Geld zu haben, ohne etwas dafür tun zu müssen, war für Michael Bohmeyer eine lebensverändernde Erfahrung. Seit 2014 verlost sein Verein Geld an Wildfremde: 1.000 Euro monatlich, ohne Bedingungen – ein bedingungsloses Grundeinkommen eben. Und? Was würden Sie damit tun?
  51. : donaukurier.de/lokales/hilpoltstein:

    Skype-Gespräch mit Risikoinvestor in New York

    Hilpoltstein (tis): Die Oberstufe des Hilpoltsteiner Gymnasiums hat mit einem echten Schwergewicht der US-Finanzbranche gesprochen, um Anregungen für ihr W-Seminar mit dem Thema "Das Internet ändert alles!

    '... Rund eine Dreiviertelstunde dauerte das absolut ruckelfreie Skype-Interview, in dem sich Wenger ausführlich zum bedingungslosen Grundeinkommen äußerte, dem Thema von Tobias Gniech. Da langfristig die digitale Revolution unglaublich viele Arbeitsplätze vernichten werde, müsse man die Definition von Wohlstand überdenken. "Wenn wir mit dem bedingungslosen Grundeinkommen den Menschen ihre existenziellen Sorgen nehmen, können diese nach vorne blicken und sich überlegen, wo ihr Lebenszweck liege", ist Wenger überzeugt. Zwischen 800 und 1000 Dollar pro Erwachsener wären seiner Ansicht nach angemessen, um die Grundbedürfnisse eines jeden zu stillen. Projektversuche hätten gezeigt, dass sich die Mehrheit der Empfänger eines bedingungslosen Grundeinkommens nicht faul in die Hängematte legen, sondern alles daran setzen würden, ihre individuellen Ziele zu erreichen, wovon auch die Gesellschaft profitieren würde. ...'

  52. : archiv-grundeinkommen.de:

    roboter mensch chef

  53. : archiv-grundeinkommen.de:

    bge kriterien

  54. : archiv-grundeinkommen.de:

    Freiwilligenarbeit Kovce

  55. Termin: : robotunion.eu:

    https://robotunion.eu

    Startups in Robotics
    2nd Open Call: 11 February – 30 April 2019
  56. : zeit.de/arbeit:

    Gesichter der Arbeit

    Am Fließband, bei der Betriebsfeier oder in der Pause: Günter Krawutschke fotografierte Fabrikarbeiter der DDR. Seine Fotos zeigen unverstellt ihren Arbeitsalltag.
  57. : facebook.com: Generation Grundeinkommen Österreich:

    Unterstützung für unser IT-Team gesucht

    Ehrenamtlich
    Hauptsächlich suchen wir nach Unterstützer*innen mit Kenntnissen in
    ● HTML, CSS
    ● JavaScript
    ● Visuelles Design
    Im Moment nutzen wir folgende Systeme:
    ● Drupal als CMS (ähnlich zu Wordpress)
    ● CiviCRM
    ● D3 für einzelne Datenvisualisierungen
  58. Termin: : Kimratshofen:

    bge kimratshofen

  59. : archiv-grundeinkommen.de:

    bge yang kirk

  60. : archiv-grundeinkommen.de:

    whining

  61. : statista.com:

    2013 Anzahl Berufskraftfahrer in D

    Wie schnell werden sich autonomfahrende LKWs durchsetzen? Was wird aus den vielen Fahrer*n? (wr)
  62. : mach-mit-beim-grundeinkommen.com:

    Wir haben es geschafft!

    Jetzt steht unserer Teilnahme an der Bürgerschaftswahl in Bremen nicht mehr im Wege!
  63. : derstandard.at:

    Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?

    Dritte Folge unseres Podcasts: Wir sprechen mit Politologin Barbara Prainsack über die gesellschaftlichen Herausforderungen im Hinblick auf die Zukunft der Arbeit
    Digitalisierung und Automatisierung verändern unsere Arbeitswelt massiv. Diese Entwicklungen treffen auf eine von Prekarisierung, Vermögenskonzentration und globaler Ungleichheit geprägte Wirtschaft. Was wird Digitalisierung und Automatisierung in diesem Kontext bedeuten – wie werden sie die Gesellschaft verändern? Ist ein bedingungsloses Grundeinkommen eine mögliche Antwort für die Probleme der Zukunft oder eher Ausdruck einer Schieflage?
  64. : Rhein-Neckar-Zeitung:

    Das ist "Heidelberger Modell" gegen das Clubsterben

    '... Wichtig sind "Eventkultur" vor allem drei Aspekte: Der bürokratische Aufwand müsse gering sein, denn nur so hätten auch kleinere Spielstätten Zugang zur Förderung. Die Vergabe der Gelder müsse sichtbar für alle sein. Und: Die Fördergelder müssten vollständig verteilt werden - unter allen Antragstellern. "Unsere Idee ist ein Grundeinkommen für alle Clubveranstaltungen", sagte Breier. ...'

  65. : rubikon.news:

    Die Furcht vor der Freiheit

    Das Bedingungslose Grundeinkommen verspricht ein Leben ohne Angst — und wird massiv bekämpft.

    '... Immerhin: über ein Grundeinkommen wird gesprochen, wenn auch in unterschiedlichen Abstufungen der „Bedingungslosigkeit”: von Grünen und SPD zumindest und — allerdings in teilweise hysterischer Abwehrhaltung — auch in anderen Parteien. Das Thema ist aus seinem Nischendasein herausgetreten, ist nicht länger nur ein Diskussionsthema vermeintlich skurriler, weltfremder Randgruppen. Und gerade die negativen Reaktionen aus dem politischen und publizistischen Establishment könnten uns auf die Spur bringen: ...'

  66. : kryptoszene.de:

    Der Robin Hood unserer Zeit – Blockchain, bedingungsloses Grundeinkommen und globale Gerechtigkeit

    '... Die Statistik von Oxfam kann man auch auf der Landingpage von GoodDollar finden, ein Forschungszentrum, in dem untersucht wird, wie dezentrale Kryptowährungen und Blockchain-Technologie Modellen auf der Grundlage des universellen Grundeinkommens (UBI) ermöglichen können, die globale Wohlstandsungleichheit zu verringern. ...'

    gooddollar.org:
    The GoodDollar experiment is a series of tests with the ultimate purpose of reducing wealth inequality through blockchain technology. Our mission is to build a new, global, open-source cryptocurrency – called GoodDollar – to distribute money using the principles of universal basic income (UBI).
    GoodDollar, a 100% not-for-profit project, is nurturing an ecosystem – including academics, NGOs, ethical investors, crypto supporters, and anyone who cares about reducing inequality.

  67. : theguardian.com/commentisfree:

    Meritocracy is a myth invented by the rich

    The elite college admissions scandal in the US is a reminder that wealth, not talent, is what determines the opportunities you have in life
  68. : faz.net:

    Sozialer Kapitalismus! Jetzt!

    Ohne Kapitalismus kein Wohlstand. Nur braucht er ein Korrektiv. Sonst geht der soziale Zusammenhalt verloren. Ein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft.
    (Paywall)
  69. Termin: : Berlin:

    Tilo Jung im Nachgespräch zu "Let Them Eat Money"

    Am 9. April ist Tilo Jung, Journalist und Podcaster des Interview-Formats "Jung & Naiv " zu Gast im Deutschen Theater. Er wird im Anschluss an die Vorstellung von "Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!" mit Regisseur und Autor Andres Veiel über seine Visionen von der Zukunft sprechen. Moderiert wird das Nachgespräch von Ulrike Herrmann (taz).
  70. : youtube.com:

    Gerald Hüther über Wissenschaft, Grundeinkommen, Demokratie und die Würde des Menschen

    (BGE ab Min 38:00)

    In diesem exklusiven Interview mit dem Neurobiologen, Autor und Gründer der Akademie für Potentialentfaltung Prof. Dr. Gerald Hüther reden wir über seine Kindheit und Schulzeit, seinen wissenschaftlichen Werdegang und darüber, wie sich seine Ansichten und Ideen entwickelt haben. Dabei erfahren wir, ob die Wissenschaften vom Gebot der Objektivität abweichen dürfen und was Eltern, Schüler und Lehrer tun können, um sich vor den negativen Aspekten unseres Bildungssystems zu schützen. Wir thematisieren auch das bedingungslose Grundeinkommen und Digitalisierung und sprechen über Alternativen und Lösungen, die unser politisch-ökonomisches System menschlicher und nachhaltiger machen würden.

    actvism.org/politics

  71. : derstandard.at:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Argument der Fairness zählt nicht

    Negative Einkommensteuer und neue Technologien: Lukas Schlögl und Barbara Prainsack von der Universität Wien beantworten Fragen der User

    Wie werden wir morgen arbeiten? Dieser Frage gingen die Politologen Lukas Schlögl und Barbara Prainsack in ihrem Beitrag im Rahmen der neuen Semesterfrage der Universität Wien nach. Dabei diskutierten sie unter anderem, ob wir die Zukunft der Arbeit zu national denken. Ausgewählte Postings zum Thema beantworten sie nun ausführlicher.

  72. : hr-inforadio.de:

    Faktencheck: Einkommen und Vermögen

    Die Unterschiede zwischen Menschen mit sehr hohem und sehr niedrigem Einkommen sind einer der Gründe für den Riss in unserer Gesellschaft. Wir klären wichtige Fragen, die derzeit rund um das Thema Einkommen und Vermögen diskutiert werden.

    Geht die Einkommensschere weiter auseinander?
    Geht die Vermögensschere weiter auseinander?
    Warum verdienen Menschen in sozialen Berufen weniger als andere?
    Welches Einkommen ist gerecht?
    Was ist die Grundsicherung?
    Was ist die Grundrente?
    Gibt es bereits Erfahrungen mit dem Grundeinkommen?

  73. : rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken:

    Keine Blankoschecks für Faule

    Hünxe: SPD diskutiert beim Roten Stammtisch über bedindungsloses Grundeinkommen.

    '... Einigkeit herrschte darin, dass eine Diskussion zu abstrakt und schwierig sei, wenn kein einheitliches, klares und durchgerechnetes Konzept vorliege. „Die SPD muss eine offene, gesellschaftliche Diskussion mit den Menschen, mit Sozial- und Wirtschaftsverbänden, der Wissenschaft über eine Vision für unsere Gesellschaft in 20 Jahren führen. Das Grundeinkommen könnte im Ergebnis ein Teil dieser Vision sein – muss es aber nicht“, fasst Scholte-Reh zusammen. „Wir müssen gleichzeitig Lösungen für die Probleme der Gegenwart finden.“ ...'

  74. Termin: : Berlin:

    Debatte über das Bedingungslose Grundeinkommen in Berlin auf Spanisch

    Am Samstag, 16. März wird im Mehringhof-Theater in Berlin-Kreuzberg das Grundeinkommen zur Debatte gestellt. Der Anlass richtet sich bewusst an die spanischsprachige Community. Speziell für die Veranstaltung wurde Daniel Raventos, Professor an der Universität Barcelona und Vorsitzender des Basic Income Earth Network (BIEN) sowie Mayte Quintanilla aus Madrid von der Organisation ‚Humanisten für das Bedingungslose Grundeinkommen‘ eingeladen.
  75. : facebook.com:

    Wählervereinigung „Leipziger für Grundeinkommen“ tritt kurzerhand zur Stadtratswahl 2019 an

    Die Kandidaten benötigen jeweils 24 Unterschriften, die bis zum 21.03.2019 im Rathaus (Briefwahlstelle Neues Rathaus: Lotterstraße 1, 04109 Leipzig) von jedem sich ausweisenden Unterstützer persönlich abgegeben werden müssen.
    Öffnungszeiten: Mo-Do 09:00 – 18:00 Uhr, Fr. 09:00 – 14:00 Uhr.
    Derzeit aufgestellt sind Kandidaten in den Wahlkreisen 0, 1, 2, 3, 4, 5 und 7.
  76. : dgb.de:

    Der Grundrenten-Rechner

    Würden Sie von der geplanten Grundrente profitieren? Und wenn ja: Wieviel höher würde ihre Rente unterm Strich ausfallen? Rechnen Sie es aus mit unserem Grundrenten-Rechner.
  77. : Sascha Liebermann:

    Abwertung durch Belobigung…

    …so könnte man nennen, was der Bürgermeister von Raunheim laut der Regionalzeitung Echo angesichts der „Sportler- und Meisterehrung“ zum Ausdruck brachte.

    '... Von welcher Leistung spricht er hier? Offenbar von derjenigen, von der er meint, dass sie nur erbracht werde, wenn Belohnung in Gestalt von Einkommen ihr auf den Fuß folge. Er übersieht schlicht all die unbezahlte Arbeit. Er beklagt offenbar eine Entsolidarisierung, allerdings auch von den „Leistungsträgern“, wer immer das sein mag. „Gesellschaftliche Gruppen“ die sich zurückzögen – wen meint er? So zeichnet er ein ziemliches vages Bild, aus dem eine Sorge spricht, aber ist sie begründet? Immerhin projiziert er sie auf ein Grundeinkommen. ...'

  78. : echo-online.de/​lokales/​kreis-gross-gerau/​raunheim:

    Leistungen der Raunheimer Vereine sollen gesehen werden

    Bürgermeister Thomas Jühe würdigt die Teilnehmer der Sportler- und Meisterehrung im Bürgersaal. Vereinsringsvorsitzender ruft Vereine auf, mehr miteinander zu arbeiten.

    '... „Das Wichtigste, was wir mit dieser Veranstaltung erreichen wollen, ist, dass die Menschen, die Leistungen erbracht haben, von uns gesehen werden“, stellte Jühe seinen knapp 20-minütigen Ausführungen über Leistungsprinzip und Versorgungsmentalität voran. „Wir müssen uns dringend damit auseinandersetzen, wie wir Leistung in unserer Gesellschaft verankert sehen wollen“. Wenn sich eine Gesellschaft weiterentwickeln wolle, sei ein Grundeinkommen, wie es derzeit diskutiert werde, nicht zu verantworten.
    Wenn es so ist, dass jeder Mensch ein Grundeinkommen erhalten soll, ohne dass damit eine eigene Leistung verbunden ist, glaube ich, würden wir unsere Leistungsgesellschaft ganz stark beschädigen“, zeigte sich der Bürgermeister besorgt. Die andere Seite der Medaille sei, dass es gesellschaftliche Gruppen gebe, die nur noch danach schauten, was ihnen guttue und die keinerlei Verpflichtung empfänden, dieser Gesellschaft noch irgendwas geben zu müssen. Doch wenn sich die Leistungsträger nur noch auf ihre individuellen Bedürfnisse zurückziehen, dann gehe unserer Gesellschaft etwas verloren. ...'

  79. : theguardian.com:

    Is this the age of the four-day week?

    Dozens of firms are trying out shorter working hours – and finding it’s good for workers, customers and the bottom line
  80. : zeit.de/arbeit:

    "Sinn ist die beste Motivationsquelle überhaupt"

    Arbeit, die Menschen als sinnlos empfinden, macht krank. Doch was für den einen sinnlos ist, kann den nächsten erfüllen, erklärt der Arbeitspsychologe Theo Wehner.

    '... Deshalb befürworte ich die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Denn je weniger Geld als Motivation für die Arbeit herhalten muss, desto eher können sich Menschen einen Job aussuchen, der für sie Sinn ergibt. Wenn man Arbeit von Geld entkoppelt wie in der Freiwilligenarbeit dann übernehmen Menschen nur noch Aufgaben, die ihnen sinnvoll erscheinen. Und Sinn ist die beste Motivationsquelle überhaupt. ...'

    '... Der Trend geht zum Intrinsischen. ...'

  81. : realhedonism.org/blog:

    Carrot Society

    There is a widespread myth propagated by conservative ideology about what motivates people.
  82. : spiegel.de/karriere:

    Nichtstun in Festanstellung

    Suchen Sie nach einer neuen Herausforderung? Im Angebot: ein Vollzeitjob in Schweden - mit freier Zeiteinteilung, ohne Aufgaben oder Verantwortlichkeiten, ein Leben lang. Das Beste: Es gibt keinen Haken.

    '... Die Aktion, hinter der ein Kunstprojekt steckt, erscheint wie ein Freibrief fürs gepflegte Abhängen. ...'

    '... Die Stelle ist eine Idee des schwedischen Künstlerduos Goldin+Senneby. Ihr experimentelles Konzept "Eternal Employment" ("Anstellung für die Ewigkeit") hat sich in einem Ideenwettbewerb der schwedischen Behörde für Kunst im öffentlichen Raum und des schwedischen Verkehrsministeriums durchgesetzt.
    Das Projekt wird mit knapp 580.000 Euro gefördert. Eine Stiftung soll das Geld verwalten und so anlegen, dass die Gehaltszahlungen für "eine Dauer von etwa 120 Jahren" sichergestellt sind. ...'

    '... "Eternal Employment", so erklären die Künstler weiter, "bietet eine andersartige Auffassung von Arbeit und dem Arbeitersein." Die Stelle ohne jegliche Tätigkeitsbeschreibung solle das Verständnis von Wachstum, Produktivität und Fortschritt auf den Prüfstand stellen. Angesichts von Massenautomatisierung und künstlicher Intelligenz sei es schließlich möglich, dass "wir bald alle produktiv überflüssig" würden. ...'

  83. : publicartagencysweden.com/​konst/​west-link-chronotopia/​eternal-employment:

    Eternal Employment

    Eternal Employment is the proposal for Korsvägen station that best meets the assessment criteria of the competition, according to the jury. Eternal Employment proposes, in both a humorous and critical way, an expanded understanding of the Chronotopia theme in relation to Korsvägen, a vibrant area characterised by its activities and commercialism. Here, in the middle of the event-city, Eternal Employment proposes an elaborate conceptual work that illustrates the connections between the individual’s everyday life and the intangible transactions of global economy.

    '... The jury considers that this strongly innovative proposal presents a solid concept and an artistic expression of great quality, which significantly broadens the field of artistic interventions in the public sphere. The proposal unfolds through the whole station premises and transcends its walls, since it has the potential to become part of the oral history of Gothenburg. Eternal Employment conveys a complexity and a visionary quality that show its ability to develop over time, in future generations and in relation to further social development. ...'

  84. Termin: : golem.de:

    Wikipedia protestiert mit Abschaltung gegen Artikel 13

    '... Die Inhalte der deutschsprachigen Ausgabe von Wikipedia werden am 21. März 2019 nicht erreichbar sein. [...]
    Dort kann man dann einen Tag lang lesen, dass die geplante Reform dazu führen könnte, "dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird.
    Selbst kleinste Unternehmen müssten fehleranfällige und technisch unausgereifte Upload-Filter für sämtliche ihrer Inhalte einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht für Presseverleger einzuhalten (Artikel 11)." ...'

    Das Archiv Grundeinkommen wird sich diesem Protest anschließen und ebenfalls nicht erreichbar sein. (wr)

  85. : zeuchsbuchtipps.de:

    Was würdest Du tun?

    [...] Da kommt der Bericht aus der privat organisierten Initiative “Mein Grundeinkommen” genau zur richtigen Zeit. “Was würdest Du tun” fällt glücklicherweise auf einen fruchtbaren Boden und findet viele Leser*innen. Zeit für eine Rezension. [...]
    Dieses Buch ist eine kleine Offenbarung. Es ermöglicht einen Blick in Tiefen und Untiefen einiger Menschen, die in den Genuss eines verlosten bedingungslosen Grundeinkommens gekommen sind. Es bietet keine repräsentative Studienergebnisse, dafür umso mehr spannende und inspirierende Berichte und Reflexionen über die Reaktionen der BGE-Gewinner*innen und welche Wirkung das BGE in der Laufzeit von 12 Monaten und darüber hinaus entfaltete. Soviel schon vor dem Fazit am Ende meiner Rezension: Es ist ein Buch für jedermann und jederfrau, denn es betrifft uns alle. Egal ob Befürworterin, Skeptiker oder Gegner*innen. [...]
  86. : zukunft-jetzt.deutsche-rentenversicherung.de:

    Arbeit ohne Menschen? Ausgabe 1/2019

    Roboter und Künstliche Intelligenz werden bald sehr viele Jobs übernehmen – ein Szenario, das für die einen Horror, die anderen Hoffnung bedeutet. Ein Blick auf die Zukunft der Arbeit

    Frank Thelen: Wird die Maschine den Menschen ersetzen?

  87. : europa.eu: Europäische Kommission:

    Konsultation zur Zukunft Europas

    Über Ihren Beitrag zu dieser von Bürgerinnen und Bürgern ausgearbeiteten Online-Konsultation würden wir uns sehr freuen.

    Hier kann man individuell seine Vorstellung zur Zukunft Europas äußern.
    Z.B.: Europäisches Bedingungsloses Grundeinkommen ... (wr)

  88. : freie-radios.net:

    Dirk Schmelz (Bündnis Grundeinkommen) im Interview (Audio, 23 Min)

    Interview mit Dirk Schmelz dem stellvertretender Schatzmeister vom Bündnis Grundeinkommen. Wir haben über das bedingungslose Grundeinkommen, eine faire Gesellschaft und vieles mehr gesprochen.
  89. : deutschlandfunkkultur.de:

    Rente mit 40?

    Mit 40 in Rente gehen? Diese Möglichkeit verspricht die so genannte FIRE-Bewegung aus den USA. In jungen Jahren nicht mehr auf eine Erwerbstätigkeit angewiesen zu sein, ist ihr Ideal. Ein besonderer Finanzplan und Lebensstil sollen das ermöglichen.

    '... Der Soziologe Sascha Liebermann ist einer der ersten, die die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens propagiert haben. Wie dieses umgesetzt werden und ob es mit zusätzlichen Sozialleistungen ergänzt werden könnte oder sollte – dazu gibt es unterschiedliche Überlegungen. Doch Sascha Liebermann ist überzeugt: Nicht nur auf die Digitalisierung der Arbeitswelten und die damit wegfallenden Arbeitsstellen wäre dies eine probate Antwort, es würde zudem völlig neue Arbeits- und Gesellschaftsentwürfe ermöglichen.
    Die Initiative Mein Grundeinkommen testet diese Idee seit einigen Jahren in der Praxis und hat bislang dank Spenden 273 Menschen per Losverfahren und ohne Vorbedingung ein Jahr lang ein Grundeinkommen von 1000 Euro ausgezahlt. ...'

    '... Für Sascha Liebermann ist die Freiheit bei der Familiengestaltung und Kinderbetreuung ein maßgeblicher Punkt für die Einführung des Grundeinkommens. All jene, die schon jetzt unbezahlt arbeiteten – in der Kinderbetreuung, in der Pflege von Angehörigen, im Familienalltag – könnten davon profitieren.
    „Wir reden immer über Erwerbstätigkeit. Wenn wir mal schauen, bezogen auf das Arbeitsvolumen, die Stunden pro Jahr, die geleistet werden, dann wird ja der größere Teil von Leistungen in nicht bezahlter Arbeit erbracht. Darüber erwerben sie so gut wie keine Rentenansprüche.“ ...'

    '... Das Recht auf Faulheit, wie es Paul Lafargue, Schwiegersohn von Karl Marx, inmitten der schwierigsten industriellen Umbrüche Mitte des 19. Jahrhunderts proklamierte, führt also nicht zwangsläufig zu schnödem Nichtstun.
    Arbeit als sinnstiftendes Tun, das für das Menschsein zentral ist, das persönliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht – mit dieser Idee sind die Grundeinkommensgewinnerin Corinna Crusius und die Frugalisten und FIRE-Aktivisten Lars Hattwig und Oliver Noelting ganz nah an dem, was der Soziologe Max Weber Anfang des vergangenen Jahrhunderts in seiner protestantischen Arbeitsethik unter „Beruf“ verstand:
    Eben nicht einfach einem Job nachzugehen, mit dem möglichst viel Geld zu verdienen ist, sondern eine Tätigkeit auszuüben, zu der man sich berufen fühlt. Nicht mehr angewiesen zu sein auf bezahlte Arbeit, mache genau dies möglich und damit das Leben nicht bequemer, aber reicher, so Oliver Noelting. ...'

  90. : newsroom.fb.com:

    Gemeinsam Aktiv werden: “Ehrenamtler lassen Taten sprechen.”

    Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland sind ehrenamtlich tätig. Unzählige soziale Projekte wären ohne das Engagement von Ehrenamtlichen nur schwer umsetzbar oder gar nicht möglich. Zusammen mit GoVolunteer, der Stiftung Digitale Chancen und dem Paritätischen startet Facebook heute im Raum Berlin für einen Zeitraum von fünf Wochen die Kampagne “Ehrenamtler lassen Taten sprechen.”, um das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement zu stärken und zu zeigen, wie man mit wenigen Schritten selbst aktiv werden kann
  91. : strengmann-kuhn.de:

    Newsletter März 2019

    '... In den letzten Wochen sind zwei Veröffentlichungen zum Grundeinkommen mit Beiträgen von mir erschienen, ein Buch zum Thema „Digitalisierung? Grundeinkommen!“, in dem ich einen Artikel zu „Arbeit 4.0 und Grundeinkommen“ beigesteuert habe, und eine Publikation der Green European Foundation zu European Green Perspective on Basic Income, für die ich einen Überblick zur „Green Debate on Basic Income in Germany: Evolution and Current Status“ geschrieben haben. ...'

  92. : denkfabrik-grundeinkommen.de:

    Rezension

    Es gibt ein neues Buch zum Grundeinkommen.
    Wahrlich keine Sensationsmeldung in einer Zeit, da Publikationen zu diesem Thema im Wochentakt erscheinen. Doch dieses Buch ist anders. Ganz anders. Es gibt sich nicht mit Finanzierungs- und Modelldebatten ab. Das Buch gibt Rückblick aus einer Zukunft, in der das Grundeinkommen alltägliche Selbstverständlichkeit ist.
    Daniel Weißbrodt schrieb einen „Kurzen Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050“ mit dem Untertitel „Wie das bedingungslose Grundeinkommen unser Leben und die Gesellschaft verändert hat“.
  93. : theverge.com:

    Alexandria Ocasio-Cortez says ‘we should be excited about automation’

    Robots aren’t the problem, she says — economics are

    “We should be excited about automation, because what it could potentially mean is more time educating ourselves, more time creating art, more time investing in and investigating the sciences, more time focused on invention, more time going to space, more time enjoying the world that we live in,” she said.

    “We should be working the least amount we’ve ever worked, if we were actually paid based on how much wealth we were producing,” she said. “But we’re not. We’re paid on how little we’re desperate enough to accept. And then the rest is skimmed off and given to a billionaire.”

  94. : freiepresse.de/vogtland/plauen:

    Grundeinkommen löst leidenschaftliche Debatte aus

    Die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, hat am Dienstagabend in Plauen mit Vogtländern über linke Politik gesprochen. Die monatliche bedingungslose Zahlung von 1000 Euro an jedermann fanden nicht alle gut.
  95. Termin: : Kiel:

    Das Grundeinkommen als Weg zur Gestaltung der Zukunft?

    Grünes Grundeinkommen

    Als Gäste werden erwartet:
    • Dr. Marret Bohn, Abgeordnete des schleswig-holsteinischen Landtages und sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig- Holstein
    • Annette Hahn, PR-Beraterin, http://www.aufden-punkt-gebracht.com/​ueber-mich/
    • Professor Dr. Michael Opielka, Leiter des Institutes für Sozialökologie ISÖ und Professor für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Leiter der wissenschaftlichen Koordination des Zukunftslabors der schleswig-holsteinischen Landesregierung, https://www.isoe.org/​projekte/laufende-projekte/​zukunftslabor-schleswig-holstein-​wissenschaftliche-koordination/
    • Thomas Eigenthaler, Vorsitzender der deutschen Steuergewerkschaft
    Moderieren wird den Abend der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB

  96. : springerprofessional.de:

    Grundeinkommen und Menschenwürde

    Ein Weckruf für mehr Selbstbestimmung, Solidarität und Plutokratieabwehr
    Autor: Dr. Brüne Schloen
    Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden
    Print ISBN: 978-3-658-24261-9
    Electronic ISBN: 978-3-658-24262-6
    Copyright-Jahr 2019
  97. : weser-kurier.de/bremen:

    Diese 17 Parteien sind zur Bürgerschaftswahl zugelassen

    Wer ist für die Wahl am 26. Mai zugelassen? Der Landeswahlausschuss hat nun festgestellt, welche Parteien, Wählervereinigungen und Einzelbewerber die erste Hürde geschafft haben.

    '... Nur die Wählervereinigung Sorgenfreies Grundeinkommen (SFG) hat der Landeswahlausschuss demnach nicht zur Bürgerschaftswahl anerkannt. ...'

    '... zugelassen: Bündnis Grundeinkommen (BGE) ...'

  98. Termin: : Handwerkskammer Ulm:

    Bedingungsloses Grundeinkommen - von der Utopie zur Realität

    Prof. Dr. Thomas Straubhaar (Professor für Volkswirtschaftslehre der Universität Hamburg) sieht die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, darunter die Globalisierung, die Digitalisierung, den demographischen Wandel und neue Formen des Zusammenlebens. Wie kann unser Sozialstaat diesen Entwicklungen gerecht werden? Für Prof. Straubhaar ist das viel diskutierte bedingungslose Grundeinkommen die Lösung. Doch ist es gerecht, effizient und finanzierbar? Erfahrt es bei unserem kostenlosen Vortrag.
  99. : grundeinkommen.de:

    In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

    Dieser Frage widmet sich die gleichnamige Plattform, indem sie verschiedene Bewegungen und Initiativen vernetzen möchte. Dazu gehören das Netzwerk Grundeinkommen, das Netzwerk Care Revolution und die Erwerbslosenbewegung. Mindestens ebenso groß wie die Bandbreite an Organisationen ist die Vielfalt an Themen. So geht es neben Klimagerechtigkeit und den Interessen der Lohnarbeiter/innen auch um solidarisches Wirtschaften und das Organisieren von Stadtteilen.
  100. Termin: : ev-akademie-boll.de: Evangelische Akademie Bad Boll:

    Bedingungsloses Grundeinkommen

    Gesellschaftliche Debatten aus unterschiedlichen Perspektiven

    Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) hat sich längst etabliert. Dennoch ist die Argumentation je nach Perspektive der Interessengruppen sehr unterschiedlich. Wie positionieren sich die Gewerkschaften? Gibt es einen feministischen Ansatz zum BGE? Wie verhalten sich Kirchen und Theolog_innen zum Thema? Wir möchten die Verbindung zwischen Grundeinkommen und den jeweiligen Sektoren sowie ihren Interessen in den Mittelpunkt der Diskussion stellen, um verschiedene Modelle eines Grundeinkommens und ihre unterschiedlichen Auswirkungen zu analysieren.

  101. : youtube.com:

    Richard David Precht im Interview - Kritische Fragen zum BGE (11 Min)

    Richard David Precht ist der wohl populärste Philosoph und größte Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland. Im Rahmen der Konferenzwoche an der Leuphana Universität in Lüneburg haben wir ihm kritische Fragen zum BGE gestellt.
  102. : butenunbinnen.de/nachrichten:

    Bündnis Grundeinkommen

    Die Partei Bündnis Grundeinkommen kämpft für das bedingungslose Grundeinkommen. Mit diesem will sie "den Menschen ihre Würde zurückgeben".
  103. : allgemeine-zeitung.de:

    Gastkommentar von Friedrich Küppersbusch: Grundeinkommen – ohne Grund!?

    Deutschland ist ein sehr reiches Land, aber ein Gehalt fürs schiere Dasein wäre für uns eine Mutprobe, findet Friedrich Küppersbusch.

    '... Und doch bleibt mir der Ton des Songklassikers im Ohr: „Wir reißen uns hier den Arsch auf und die kriegen es für nichts.“ Es wird eine Mutprobe, den Gehaltszettel anzuschauen und zu sehen: Vom Arbeitserlös wird mir reichlich abgezogen – auch, damit jemand anderes ohne Arbeit gut leben kann. Das winkt der Sozialstaatsinsasse durch, wenn es bisher um Kranke, Berufsunfähige, Rentner, Arbeitslose geht. Beim Grundeinkommen wird der Dire-Straits-Text zweite Nationalhymne. Ok, wir hatten da schon dümmere Lieder. Bundespräsident Steinmeier fand den kleinsten Nenner: „bedingungslos“. Wie „Grundeinkommen“, doch auch wie – „Kapitulation“. Wir gäben auf, bevor wir die Zukunft der Arbeit überhaupt angefasst hätten, schimpfte das Staatsoberhaupt. Franz Müntefering prägte die nachgerade adenaueresk schlichte Wahrheit: „Die Wirtschaft ist für die Menschen da.“ Wenn Menschen nur noch dazu taugen, ein staatliches Almosen zum Aldi zu tragen und uns ansonsten bitte nicht mit ihrer unerwünschten Arbeitskraft auf die Nerven zu gehen, ist der Sozialstaat nicht am Ziel, sondern gescheitert. ...'

    '... Alleinerziehende Mütter – was ist ihre Arbeit wert? Sozial engagierte Menschen, von mir aus Vereinsheimer und Froschbeschützer – ohne sie wär’s öder und blöder. Kann mal jemand den Kinderspielplatz aufräumen oder für Gebrechliche einkaufen gehen? Ja, es wird noch eine Menge Arbeit, bis wir die Menge Arbeit sehen, die wir brauchen. ...'

  104. : nzz.ch/wirtschaft:

    Das italienische Bürgergeld ist da

    Ganz diskret hat die italienische Fünf-Sterne-Bewegung ein Wahlversprechen umgesetzt. Zu den Kritikern gehören Gewerkschafter, Wohlfahrtsverbände und die Bischöfe.

    '... Die Premiere des Bürgergeldes ging in dieser Woche unerwartet diskret über die Bühne. Seit Mittwoch können die Italiener auf den Postämtern und bei den Steuerberatungen der Gewerkschaften ihre Anträge auf ein staatliches Grundeinkommen stellen. Wer einen Anspruch auf die finanzielle Hilfe nachweisen kann, erhält im April eine gelbe Debit-Karte, auf der dann ein monatliches Guthaben eingeht. Bedürftige Single bekommen 780 €, Familien mit zwei Kindern 1280 €. ...'

    '... So hatte man nun in Italien mit einem Ansturm der Antragsteller gerechnet. Doch Schlangen, Chaos und Zwischenfälle blieben aus. Am ersten Tag füllten nur knapp 60 000 Italiener die Formulare aus. «Es hat alles gut geklappt», stellte Di Maio, der auch Vizepremier- sowie Arbeits- und Sozialminister ist, zufrieden über das Debüt fest. Er will unbedingt dafür sorgen, dass vor den Europawahlen Ende Mai die ersten Gelder auf die Karten gebucht werden. ...'

    '... Besonders beunruhige die Kirche, dass das Bürgergeld den Antrieb zur Arbeitssuche schwächen oder deren Empfänger dazu verleiten könne, Jobangebote mit einer nicht wesentlich höheren Bezahlung abzulehnen. Die Bischöfe sehen «ein enormes Risiko, dass Formen einer nicht nur passiven, sondern auch parasitären Haltung gegenüber dem Staat gefördert werden», sagte Bignami. ...'

    '... Gab es bisher in Italien keinerlei universale soziale Absicherung, so fällt das Grundeinkommen nun im internationalen Vergleich recht grosszügig aus. Ökonomen monieren, dass es gemessen am italienischen Gehaltsniveau zu generös ist. 30% der Steuerzahler deklarieren ein Jahreseinkommen von weniger als 10 000 Euro. Das bedeutet, dass 12 Mio. Italiener von Einkünften leben, die sich kaum von den Bezügen der künftigen Sozialhilfeempfänger unterscheiden. In Süditalien verdienen sogar 45% der Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft im Jahr netto weniger als 9360 Euro, das Bürgergeld eines Alleinstehenden. Landesweit liegt das monatliche Durchschnittsgehalt der unter 30-Jährigen mit 830 Euro kaum über den 780 Euro Grundeinkommen. Zudem sind die Bezieher der Unterstützung nur verpflichtet, einen Job anzunehmen, der mindestens mit 858 Euro vergütet wird. ...'

  105. : taz.de:

    Italien führt Grundsicherung ein

    Bedürftige ItalienerInnen können erstmals eine staatliche Unterstützung bis zu 780 Euro beantragen. Das „Bürgereinkommen“ ähnelt Hartz IV.
  106. : twitter.com/wahl_beobachter:

    Der #Bundespräsident hat mich gefragt, ob ich nicht 5 Plätze 💺an seiner Geburtstagstafel zum 70. Geburtstag des #Grundgesetzes am 23.05. im Park von Schloss Bellevue 🏰 vergeben möchte. Ich will!

    Möchten sich vielleicht BGEler* bewerben?

    bundespraesident.de: 70 Jahre Grundgesetz – Einladung zur Geburtstagskaffeetafel
    '... Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feiert am 23. Mai 2019 gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland den 70. Geburtstag des Grundgesetzes im Park von Schloss Bellevue.
    Mit rund 200 Gästen möchte er an Geburtstagskaffeetafeln über das diskutieren, was unser Land ausmacht und wofür das Grundgesetz heute steht. "Wenn die Gäste miteinander ins Gespräch kommen, auch wenn sie nicht einer Meinung sind, macht das dem Grundgesetz alle Ehre. Von solchen Gesprächen lebt eine offene Gesellschaft, eine liberale Demokratie", betont Bundespräsident Steinmeier in seiner Einladung. ...'

  107. : positivemoney.eu/helicopter-money:

    Helicopter money

    A simple way to tackle recessions
    Positive Money proposes a new tool for the European Central Bank so that it can respond effectively to current and future financial crises. By using ‘helicopter money’, the ECB would distribute money directly to all citizens in order to stimulate the economy.
  108. : tagesschau.de:

    Wie regeln andere EU-Länder die Grundsicherung?

    Italien bekommt ein "Bürgereinkommen", Deutschland streitet über Hartz IV: Wie funktioniert die Grundsicherung in anderen europäischen Ländern? tagesschau.de hat sich einige der Regelungen angeschaut.
  109. : vogtland-anzeiger.de:

    Ist der Mensch reif fürs Grundeinkommen?

    Über ein Thema, für das sie auch noch in der eigenen Partei Mehrheiten beschaffen muss, sprach die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, am Dienstagabend im Malzhaus: das bedingungslose Grundeinkommen.
  110. : manager-magazin.de:

    Ab sofort 780 Euro Grundeinkommen in Italien

    Italien zahlt bedürftigen Singles ab sofort bis zu 780 Euro Grundeinkommen aus. Für Familien gibt es bis zu 1300 Euro. Dieses "Reddito di cittadinanza" ist genauso umstritten wie die in April in Kraft tretende Vorruhestandsregelung.
  111. : youtube.com:

    Dr. Leon Windscheid - Grundeinkommen (2 Min)

    Seitdem wir vor 300.000 Jahren als Homo sapiens auf der Bildfläche erschienen, wurde in unseren Köpfen nicht mehr renoviert. Ötzi und DJ Ötzi haben die gleichen grauen Zellen. Doch für die Welt, in der wir heute leben, wurde unser Hirn nicht gemacht. Wir können googlen, statt zu denken. Algorithmen finden für Singles alle elf Minuten die große Liebe. Lichtschalter können sprechen, Autos alleine fahren. Und ohne Smartphone aus dem Haus, fühlt sich an wie ein Abenteuer. In seinem ersten Liveprogramm macht Leon Windscheid einen Schritt zurück im Kopf. Er nimmt sein Publikum mit auf eine Reise zu den Gefühlen und Gedanken, die wir zunehmend vergessen. Humorvoll und fesselnd erklärt der junge Forscher, weshalb wir Langeweile wieder suchen sollten, warum Ziellosigkeit ans Ziel führen kann und wieso richtiges Alleinsein uns vor Einsamkeit schützt.

    Quelle: Spiegel Online; Facebook

  112. : linkedin.com:

    Baukje Dobberstein: Warum ein Grundeinkommen für alle weniger leistungsfeindlich wäre

    '... Wie sehr Sparsamkeit und nachhaltiges Wirtschaften bestraft wird. Bei einer Bedürftigkeitsprüfung wird derjenige bestraft, der nicht bedürftig ist. Denn der bekommt nichts.
    Letzten Sommer gab es Dürre. Viele Bauern hatten deswegen Ernteausfälle und haben eine Entschädigung bekommen. Die Bauern, die es besser gemacht haben, zum Beispiel durch Permakultur, gingen leer aus. Ist das gerecht? ...'

    '... Das Bedingungslose Grundeinkommen bekommt jeder, weil es das ist, was jeder zum Leben braucht. Wer darüber hinaus etwas leistet, hat mehr. Egal ob mehr Geld durch Erwerbsarbeit, mehr Anerkennung durch Ehrenamt oder mehr Gemeinschaft und Sinnhaftigkeit durch Care-Arbeit. ...'

  113. : bundeswahlleiter.de:

    Europawahl 2019: Wahlvorschläge fristgemäß eingereicht

    Wie der Bundeswahlleiter bekannt gibt, haben bis zum Ablauf der Einreichungsfrist am Montag, 4. März 2019, 18:00 Uhr, 54 politische Vereinigungen ihre Wahlvorschläge als gemeinsame Listen für alle Länder zur Teilnahme an der Europawahl 2019 beim Bundeswahlleiter eingereicht (Reihenfolge nach Eingang):

    '... 32. Bündnis Grundeinkommen - BGE - ...'

  114. : Westfälische Nachrichten:

    Was ist der Gesellschaft wichtig?

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Sascha Liebermann in der Waldorfschule

    '... Die Gesellschaft honoriere manche Tätigkeiten mehr als andere, indem sie ihr einen Wert in Form von Geld verleihe. Dabei sei die Gesellschaft auf die vielen unbezahlten Tätigkeiten angewiesen. Diese aber könnten erst dann verrichtet werden, wenn vorher „echte Arbeit“ geleistet worden sei, die das lebensnotwendige Geld eingebracht habe: Durch den Zwang, einer bezahlten Arbeit nachzugehen, bleibe aber manches, was eigentlich fundamental wichtig sei, auf der Strecke. ...'

    '... Die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen konfrontiert insbesondere die jungen Menschen mit der Frage, was ihnen und der Gesellschaft in Zukunft wichtig sein soll. ...'

  115. : archiv-grundeinkommen.de:

    technik-notiz:

    Alle älteren bGE-Archive nach Zeichensatz UTF-8 umgestellt und für Smartphonezugriff optimiert.
  116. : berliner-zeitung.de/politik/meinung:

    Wenn Roboter in Berlin die Arbeit machen

    '... Ich glaube, dass wir uns hier deshalb nicht so stark über unsere Jobs definieren wie Menschen in anderen Gegenden Deutschlands. Somit wird es uns weniger in unserem Selbstverständnis treffen, wenn sich die Arbeitswelt wirklich dahingehend verändern wird, dass es weniger zu tun gibt. Wir sind gute Freizeitoptimierer und das ist wertvoll, wenn es dazu kommen wird, unsere Zeit weniger mit Lohnarbeit als mit selbst gewählten sinnstiftenden Tätigkeiten zu füllen. ...'

  117. : stiftung-grundeinkommen.de:

    Unser Auftrag

    '... Wir von der Stiftung Grun­deinkom­men wollen wis­sen, ob sich mit einem Grun­deinkom­men un­sere Gesellschaft verbessern lässt. Dies wollen wir un­ter­suchen: un­vor­ein­genom­men, über­parteilich und vor allem ergeb­nisof­fen – dafür ar­beiten wir mit Part­nern aus Wis­senschaft und Forschung und brin­gen sie mit un­serem Net­zw­erk aus Ini­tia­tiven und poli­tis­chen Ak­teuren zusam­men, um die The­o­rien prak­tisch zu über­prüfen. ...'

    '... Grün­der der Stiftung Grun­deinkom­men ist der Ham­burger Un­ternehmer Jan E. Fis­cher. ...'

  118. : heise.de/tp:

    Die Soziale Quellensteuer - ein Vorschlag

    Falsche Erhebung der Steuern durch dreifache Belastung der normalen Einkommen

    '... Der Fehler in diesem Finanzierungssystem besteht darin, dass der Sozialetat des Staates nur durch die Sozialabgaben auf Löhne und Gehälter (bis zu einer bestimmten Höhe) bestritten wird. Nicht einmal die Honorare von Ärzten, die ja überwiegend vom Sozialstaat leben, leisten dazu einen Beitrag.
    Der Sozialstaat kann prinzipiell nur durch die Wirtschaft als Ganzes finanziert werden. Es ist sehr unsinnig, dass die Gelder, die das ermöglichen, ausschließlich von Löhnen und Gehältern im unteren und mittleren Bereich abgezweigt werden. Alle anderen Zuwendungen, auch an das Personal, also Provisionen, Bonus-Zahlungen, Firmenwagen, luxuriöse Reisen zu Konferenzen, werden davon nicht erfasst. ...'

  119. : malteser.de:

    Malteser Freiwilligendienste: Gut für Sie - wertvoll für andere!

    '... Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und im generationsoffenen BFD Ü27 können Sie sich für einen befristeten Zeitraum bei den Maltesern sozial engagieren, die Vielfalt unserer sozialen Dienste kennen lernen und viele Erfahrungen für Ihr Leben sammeln. Neben dem guten Gefühl, wirklich gebraucht zu werden, können Sie so auch wertvolle Erfahrungen für Ihr Leben sammeln und neue Leute kennen lernen. ...'

  120. : civey.com:

    Arbeit soll sich lohnen

    Dass sich Arbeit lohnen soll, ist eine der Forderungen der Neoliberalen, die damit vor allem „Mehr-Arbeitende“ mit „Besser-Verdienern“ gleichsetzen. Doch die Deutschen haben einen anderen Sinn für ausgleichende Gerechtigkeit: Sie sprechen sich mit großer Mehrheit für mehr Geld am unteren Ende der Lohnskala aus.
  121. : de.statista.com:

    Endlich alt!

    Wird das Geld im Alter reichen? Wie lange werde ich arbeiten müssen? Wie wird es meinen Kindern dann gehen? Nicht jeder blickt optimistisch in die Zukunft und auf das Älterwerden. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt, wie sehr sich der Altersoptimismus weltweit unterscheidet.
  122. : heise.de/tp/features:

    Die Weisheit der Cherokee

    '... Die BR-Dokumentation "Bedingungsloses Grundeinkommen bei den Cherokee stellt einige Stammesmitglieder vor, lässt sie von ihren Erfahrungen berichten und erzählen, wie sie die Praxis ihres Stammes betrachten - die Praxis, jedem Stammesmitglied halbjährlich Geld aus den Casinogewinnen auszuschütten. ...'

  123. : stiftung-marktwirtschaft.de:

    Guido Raddatz: Das bedingungslose Grundeinkommen - ein Luftschloss

    Viele, scheinbar immer mehr an Zahl und Einfluss, malen sich ihr Luftschloss, das „bedingungslose Grundeinkommen“, in schillernden Farben aus: Umfassender sozialer Friede, Gerechtigkeit, neue Erfüllung durch „gute Arbeit“, Stärkung des Ehrenamts und das Ende aller bürokratischen Mühsal des staatlichen Forderns und Förderns. Leider ist das meiste davon zu schön, um wahr zu sein. Das belegt die vorliegende Publikation. In ihr werden die unterschiedlichen Arten von Grundeinkommen gegenübergestellt, Hoffnungen und Kosten einem Plausibilitätscheck unterworfen und die auch in jüngerer Zeit erfolgten Anwendungsversuche ausgewertet. Alles deutet daraufhin, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen eher ein utopisch-idealistisches Denkmodell denn ein realistisches und sinnvolles Reformkonzept ist. Der Vorschlag wirft mehr Fragen auf, als er Antworten gibt, und dürfte mehr Probleme schaffen als Mängel zu beseitigen.

    pdf, 56 Seiten

    '... Executive Summary:
    Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ist derzeit en vogue wie selten zuvor – nicht nur in Deutschland. Ein wichtiger Grund für das neue Interesse an diesem bereits seit Jahrzehnten immer wieder sporadisch diskutierten Konzept sind vermehrt zu beobachtende ökonomische Ängste, dass sich die voranschreitende Digitalisierung, Roboterisierung und Globalisierung negativ auf die Beschäftigungssituation und die Arbeitseinkommen in Industrieländern auswirken könnten. Neu an der aktuellen Diskussion ist, dass die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens inzwischen vermehrt auch Fürsprecher in der Wirtschaft findet und dabei ist, den Sprung aus philosophisch-akademischen Sonntagsreden in das Tagesgeschäft der Politik zu schaffen. Der finnische Modellversuch in den Jahren 2017 und 2018 und die – allerdings deutlich gescheiterte – Volksabstimmung über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Schweiz im Jahr 2016 zeigen das deutlich.

    Darüber hinaus nähern sich auch Teile der Politik, die einem bedingungslosen Grundeinkommen bislang eher ablehnend gegenüberstanden, zumindest begrifflich an dieses Konzept an, auch wenn im Einzelfall (noch) große inhaltliche Unterschiede bestehen – so etwa beim Vorschlag des Regierenden Bürgermeisters von Berlin für ein „solidarisches Grundeinkommen“. Jenseits bewusster oder unbewusster begrifflicher Verschleierungstaktiken handelt es sich bei Letzterem um einen öffentlich geförderten sozialen Arbeitsmarkt, der zwar ebenfalls problembehaftet, aber gleichwohl weit davon entfernt ist, eine bedingungslose Transferzahlung darzustellen.

    Im Vergleich zum traditionellen Sozialstaat und der ihm immanenten bedürftigkeitsgeprüften und aktivierenden sozialen Grundsicherung würde ein bedingungsloses Grundeinkommen einen radikalen Paradigmenwechsel darstellen. Auch wenn sich die Vorschläge für seine Umsetzung teilweise stark unterscheiden, etwa was den Leistungsumfang und die Finanzierungsmodalitäten betrifft, handelt es sich im Kern stets um eine bedingungslos gewährte Transferzahlung des Staates an jeden Bürger. Dementsprechend erfolgt sie ohne Bedürftigkeitsprüfung, ohne die Erwartung einer Gegenleistung auf Seiten der Transferempfänger und ohne die Aufforderung, sich wenn möglich am Erwerbsleben zu beteiligen. Nach dem Dafürhalten zahlreicher Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens sollte es hoch genug sein, um das soziokulturelle Existenzminimum abzusichern, da nur dann seine Vorteile vollständig zum Tragen kämen. Im Gegenzug würden eigene Einkommen vom ersten Euro an besteuert und der heute überkomplex anmutende Sozialstaat könne radikal entschlackt werden, da der Großteil der heutigen Sozialleistungen obsolet würde. Die ebenso heterogen wie illusionär anmutenden Hoffnungen und Erwartungen der Befürworter reichen dabei von einer Befreiung des Menschen vom Zwang der Erwerbsarbeit über eine effektivere Armutsbekämpfung bis hin zu einem radikalen Bürokratieabbau, verbesserten Arbeitsanreizen und der befreienden Entfesselung kreativer und unternehmerischer Kräfte.

    Bei Lichte betrachtet handelt es sich dabei allerdings ganz überwiegend um unrealistische Wunschvorstellungen und beim bedingungslosen Grundeinkommen um ein Luftschloss, vor dessen Realisierung angesichts fataler Nebenwirkungen und unkalkulierbarer ökonomischer Risiken nur gewarnt werden kann. Schon die pessimistische Ausgangsthese vom drohenden „Ende der Arbeit“ kann nicht überzeugen: Sie widerspricht bisherigen Langfristerfahrungen mit innovationsgetriebenem Strukturwandel und spiegelt sich auch keineswegs in den aktuellen Beschäftigungsdaten wider. Letztere deuten derzeit eher auf das Gegenteil, nämlich einen zunehmend an Bedeutung gewinnenden Fachkräftemangel hin. Unbestritten ist, dass jeder wirtschaftliche Strukturwandel (temporär) große Herausforderungen für den Arbeitsmarkt und den Sozialstaat beinhaltet und eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte der Sozialen Marktwirtschaft nur mit sinnvollen – politisch zu setzenden – Rahmenbedingungen gelingen kann. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre jedoch das vollkommen falsche Signal: Es fungierte zuallererst als Stilllegungsprämie für die vermeintlichen Verlierer des Strukturwandels, ohne ihnen eine Perspektive für eine echte gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe bieten zu können. Ähnlich einer Selffulfilling-Prophecy könnte es negative Entwicklungen sogar erst anstoßen und verstärken. Diese Gefahr ist auch deshalb nicht von der Hand zu weisen, da ein bedingungsloses Grundeinkommen aufgrund veränderter Arbeitsanreize und der zur Gegenfinanzierung notwendigen Steuererhöhungen aller Wahrscheinlichkeit nach drastisch negative Beschäftigungseffektemit sich bringen würde. Die Hoffnung, dass der Wegfall bisheriger Sozialleistungen als Finanzierungsquelle ausreicht, lässt sich jedenfalls nicht plausibel begründen. Je länger der betrachtete Zeithorizont ist, umso stärker dürften weitere negative ökonomische Nebenwirkungen ausfallen. Nicht nur könnte die Aussicht auf eine lebenslange bequeme Finanzierung durch den Staat die Bildungsanreize bei manchen Jugendlichen schmälern, zugleich bestünde die Gefahr einer rapiden Erosion gesellschaftlicher Normen wie Arbeitsmoral und Gegenleistungsprinzip. Die Erwartung mancher Befürworter eines Grundeinkommens, diese Befürchtungen mittels zeitlich befristeter Feldexperimente empirisch verlässlich entkräften zu können, geht aus unterschiedlichen Gründen fehl, insbesondere aber, weil sich langfristige gesellschaftliche Effekte eben nicht in temporären Modellversuchen abbilden lassen. ...'

    Wikipedia: Stiftung Marktwirtschaft

  124. : mein-grundeinkommen.de:

    Darum freuen wir uns über die Ergebnisse aus Finnland

    Vorläufige Auswertung des finnischen Grundeinkommens-Experiments

    '... Warum wir uns über die Ergebnisse freuen
    Auch wenn die Wissenschaftler*innen bisher nur das erste Jahr des Experiments ausgewertet haben, freuen wir uns über die Ergebnisse und darüber, dass die Ergebnisse nah an den Erfahrungen unserer Gewinner*innen liegen.
    Alles in allem konnten keine negative Auswirkung auf die Beschäftigung nachgewiesen werden. Die Annahme vieler Gegner*innen, dass ein Grundeinkommen Menschen faul machen würde, ist von wissenschaftlicher Seite widerlegt. Menschen mit Grundeinkommen sind zuversichtlicher, selbstbewusster und erleben, dass sie ein mündiger Teil einer Gesellschaft sind. ...'

  125. : leuphana.de:

    „Vielleicht irgendwann 20“ – Katja Kipping und Richard David Precht bei der Konferenzwoche

    Die Kon­fe­renz­wo­che 2019 fand zur Fra­ge „Fort­schritt – Geht das gut?“ statt. Stu­die­ren­de präsen­tier­ten ihre Er­geb­nis­se aus dem Leu­pha­na Se­mes­ter. Beim Po­di­um­sevent dis­ku­tier­ten Kat­ja Kip­ping, Bun­des­vor­sit­zen­de der Links­par­tei, und der Phi­lo­soph Ri­chard Da­vid Precht zum The­ma „So­zia­ler Fort­schritt im di­gi­ta­len Zeit­al­ter“. Es mo­de­rier­te Chris­toph Jam­me, Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie.

    '... Kip­ping be­rich­te­te, dass sie aus­ge­lacht wur­de, als sie vor 20 Jah­ren an­ge­fan­gen hat, sich für ein be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men ein­zu­set­zen, wel­ches be­ste­hen­de So­zi­al­ver­si­che­run­gen nicht er­setzt, son­dern le­dig­lich ergänzt. Heu­te wer­de statt­des­sen in­ter­es­siert nach­ge­fragt. ...'

    '... Ob es sie denn nicht miss­trau­isch ma­che, dass aus­ge­rech­net das Si­li­con Val­ley sich be­son­ders – und be­reits seit Jah­ren – für das be­din­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men ein­setzt, hak­te Jam­me nach. „Die Si­li­con Val­ley ist dafür, weil die Da­ten ei­nes ar­men Men­schen nichts wert sind“, sag­te Precht. Dort brau­che man das Grund­ein­kom­men, da­mit Men­schen wei­ter auf Wer­bung re­agier­ten, Din­ge kauf­ten und ge­ne­rell ru­hig ge­stellt sei­en. Das ma­che die Ar­gu­men­te für ein Grund­ein­kom­men aber nicht ungültig. ...'

    '... Dass ein Grund­ein­kom­men Men­schen frei­er und en­ga­gier­ter ma­chen würde, lässt sich Kip­ping zu­fol­ge be­reits dar­an ab­le­sen, wel­che lähmen­de und bedrücken­de Wir­kung des­sen Ge­gen­teil, nämlich Hartz IV, hätte. Ar­beits­lo­se, schloss sich Precht an, wer­den als ‚Ver­lie­rer‘ der Ge­sell­schaft von nie­man­dem ver­tre­ten. Das läge dar­an, dass sich so­zia­le po­li­ti­sche Be­we­gun­gen auf das so­ge­nann­te ‚Recht auf Ar­beit‘ ver­steift hätten. Da­bei gäbe es vie­le Men­schen, die frei­wil­lig nicht ar­bei­te­ten und trotz­dem glück­lich sei­en. Kip­ping wand­te dar­auf­hin ein, dass es sich mit dem ‚Recht auf Ar­beit‘ so ver­hal­te wie mit dem Recht, auf De­mons­tra­tio­nen zu ge­hen: Man müsse es ja nicht nut­zen, aber es sei wich­tig, dass es da ist. Das Pro­blem sei aber, so Precht, dass es sich mitt­ler­wei­le selbst so­zi­al-ori­en­tier­ten Par­tei­en zu ei­ge­nen ge­macht hätten, den Wert ei­nes Men­schen an sei­ner Ar­beit fest­zu­ma­chen. Precht schloss: „War­um kämp­fen wir ei­gent­lich für das Recht auf Ar­beit – wenn die Rei­chen ih­ren Reich­tum dafür ein­set­zen, möglichst we­nig zu ar­bei­ten? Wir soll­ten eher für das Recht auf Faul­heit kämp­fen.“ ...'

  126. : freiesradio-nms.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen überall! Und dann? Gespräch mit Joachim Winters (51 Min)

    Ulrike Göking im Gespräch mit Joachim Winters. Ein Kümmerer und Schmackhaftmacher des bGE. Einer, der ein bGE für notwendig hält.
    Jemand, der es offen in Parteien und Organisationen zu diskutieren versucht.
    Ein Aktivst im Netzwerk Grundeinkommen und in der Einthemenpartei Bündnis Grundeinkommen.

  127. : grundeinkommen.de:

    Newsletter

    '... aufregende Zeiten herrschen momentan, nicht nur in der EU, nicht nur im Hinblick auf Debatten über den Sozialstaat in Deutschland, sondern auch im Netzwerk Grundeinkommen. Dessen Mitgliederversammlung am 23. und 24. Februar in Frankfurt am Main zeigte, dass grundsätzliche Fragen erneut diskutiert und beantwortet werden müssen: zum Beispiel nach dem Selbstverständnis und den Zielen des Netzwerks, nach der Gestaltung von dessen Entscheidungsprozessen sowie nach Beteiligung und Vielfalt in seinen Gremien. ...'

  128. : twitter.com/dk_riedel:

    #BGEselbermachen

    '... - Ich habe am Freitag die erste Rate von 16 #BGE überwiesen.
    - Es ist individuell, ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zu Arbeit.
    - Es ist nicht zeitlich befristet und jede*r in der Eurozone kann es erhalten.
    - Die Auszahlung beträgt 0,01 € pro Woche. ...'

    selbermachen bge

  129. : norberthaering.de/de/buchtipps:

    Woran die Grundeinkommensbewegung krankt (Leseprobe)

    '... Johannes Mosmanns Buch „Das bedingungslose Grundeinkommen: Pathologie und Wirkung einer sozialen Bewegung“ liest sich gut und bietet viele Aha-Effekte. Denn Mosmann schreibt und analysiert extrem klar und geht in die Tiefe. Er ist ein unabhängiger Geist, ein Anthroposoph, der sich gegen ein Lieblingsprojekt vieler Steiner-Jünger positioniert. Man kann sich mit diesem Buch jede Menge Denkanstöße abholen – auch unabhängig von der Grundeinkommensdebatte. Eine Leseprobe. ...'

    '... Soweit sie das zugibt, argumentiert die Bewegung für ein bedingungsloses Grundeinkommen, der Mensch wolle sich freiwillig jenem Zwang unterwerfen und müsse dazu nicht durch einen Lohn motiviert werden. Kurioserweise beweist sie selbst das Gegenteil, indem sie sich nämlich auf die Arbeit erst gar nicht einlässt, sondern diese stattdessen neu definiert als »Tätigkeit, die einem selbst sinnvoll erscheint«. Arbeit ist jedoch umgekehrt eine Tätigkeit, deren Art, Ziel und Umfang nicht durch mich, sondern durch die Bedürfnisse anderer Menschen bestimmt ist. ...'

    Johannes Mosmann: Das bedingungslose Grundeinkommen - Pathologie und Wirkung einer sozialen Bewegung
    Erscheinungsjahr: 2019
    Herausgeber: Institut für soziale Dreigliederung
    ISBN: 978-3-945523-12-4
    Format: Taschenbuch
    Seiten: 144
    Preis: 12 Euro

    (Hinweis von E.M. Danke.)

  130. Termin: : hup.harvard.edu:

    Philippe Van Parijs, Yannick Vanderborght: Basic Income

    A Radical Proposal for a Free Society and a Sane Economy
    Paperback
    $18.95 • £13.95 • €17.00
    ISBN 9780674237469
    Publication Date: 04/22/2019

    Hardcover
    $29.95 • £21.95 • €27.00
    ISBN 9780674052284
    Publication Date: 03/20/2017

  131. : landeszeitung.de/blog:

    1000 Euro für jeden – ganz ohne Arbeit

    Was würde das bedingungslose Grundeinkommen für Deutschland bedeuten? Dieser Frage widmete sich eine Podiumsdiskussion bei der Konferenzwoche an der Lüneburger Uni. Geladen waren Hannelore Buls vom Sozialverband Deutschland, Oliver Scheithe von der Bürgerinitiative zum bedingungslosen Grundeinkommen und Andrea Amri-Henkel von der Leuphana. Karin Fischer moderierte die Gesprächsrunde.
  132. : asscompact.at:

    Maschine Mensch: Digitalisierung, die unter die Haut geht

    Im wahrsten Sinn des Wortes unter die Haut ging das hochaktuelle Thema des 17. Wiener Maklertags „Maschine Mensch“ gestern Abend im Palais Ferstel.

    '... In seinem Vortrag sprach der bekannte Philosoph und Autor Richard David Precht vom „Second machine age“ – vom zweiten Maschinenzeitalter – in dem Maschinen eigenständiges menschliches Handeln weitgehend übernehmen können und langfristig viele bestehende Berufe verschwinden werden. „Wir stehen vor einem ganz großen Umwälzungsprozess. In der ersten industriellen Revolution ging es darum, dass die Maschine die Hand ersetzt. Nun geht es um die Ersetzung des Gehirns durch die Maschine. Während wir Stunden brauchen, um Datensätze auf bestimmte Muster zu untersuchen, erledigt das der digitale Assistent in wenigen Minuten. Millionen von Verwaltungsfachleuten, Finanzanalysten und Versicherungsvermittlern werden daher bald nicht mehr gebraucht.“
    Es sei ein Trugschluss zu meinen, die entstehenden neuen Beschäftigungsfelder könnten das Heer an Arbeitslosen auffangen: „Der Bankmitarbeiter, der seinen Job verliert, wird kein Big Data Analyst oder Virtual Reality Designer, der Busfahrer wird nicht Drohnenpilot.“ Prechts Lösungsansatz: Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.500 Euro für alle – und die Möglichkeit, weitere 1000 Euro steuerfrei dazuzuverdienen. ...'

  133. Termin: : amazon.com:

    Andrew Yang: The War on Normal People

    The Truth About America's Disappearing Jobs and Why Universal Basic Income Is Our Future

    Paperback: 304 pages
    Publisher: Hachette Books; Reprint edition (April 2, 2019)
    Language: English
    ISBN-10: 0316414212
    ISBN-13: 978-0316414210
    $ 16.99

  134. : patreon.com/scottsantens:

    Scott Santens is creating support for unconditional basic income

    '... Scott Santens here. You may also know me as "2noame", or as "that basic income guy from the Atlantic article talking about fish", or "that guy on The Huffington Post" warning about the effects of self-driving trucks in an America without a basic income already in place, or that guy on that podcast about basic income (especially Ed Miliband's or Peter Joseph's), or that speaker who presented somewhere at some point about the need for basic income. Basically, if you've spent any amount of time looking into the idea of an Unconditional Basic Income (UBI), there's a good chance you've read something I've written, heard something I've said, or seen me talk about it on video or in person. ...'

    '... 308 patrons: $1,335 per month ...'

  135. In eigener Sache: Muss "archiv-grundeinkommen.de" nach Verabschiedung dieser Reform schließen? (wr)

    : spiegel.de/netzwelt/netzpolitik:

    Europapolitiker von E-Mail-Flut überrascht

    Zumindest online ist der Protest gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform stark. Nutzer versuchen, Abgeordneten das Versprechen einer Gegenstimme abzuringen - mit Verweis auf die Europawahl.

    '... Die Ansage dazu ist auf die im Mai anstehende Europawahl gemünzt und lautet: "Wir werden nur Politiker*innen wählen, die gegen Artikel 13 stimmen". Bisher haben 67 Abgeordnete (von insgesamt 751) das Versprechen abgegeben.
    Auch die Befürworter der Reform und von Artikel 13 machen weiter öffentlichen Druck. Unter anderem die Gema, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Musikverleger-Verband fordern die Abgeordneten auf, für die neue Urheberrechtsrichtlinie zu stimmen. Sie und weitere Organisationen sind in der "Initiative Urheberrecht" versammelt.
    Sie nimmt für sich Anspruch, "Hunderttausende" Künstler, Kreative, Journalisten und Unternehmen zu vertreten und appelliert in einem offenen Brief "an die Mitglieder des Europäischen Parlaments: Stimmen Sie der Richtlinie zu".
    Außerdem veröffentlichten am Freitag 49 Chefredakteure deutscher Zeitungen einen Appell an die Abgeordneten, in dem es heißt: "Es ist höchste Zeit, diese wichtige Richtlinie zu verabschieden und Klarheit zu schaffen". ...'

  136. : wiwo.de/politik:

    Zwangsehe im Spätkapitalismus

    Daimler und BMW kooperieren beim Car-Sharing und bei der Entwicklung selbstfahrender Autos. Vernunftheirat oder Torschlusspanik? Mit Blick auf Deutschland lautet die Frage: Innovationsstandort oder Werkbank der Welt?

    '... Nicht nur Digitalisierung (Netzwerkeffekte) und Globalisierung (Systemkonkurrenz) verändern die Wirtschaft fundamental, sondern auch die Automatisierung: Erstmals in der Menschheitsgeschichte geht es darum, Arbeit überflüssig zu machen. Hat die Politik es schon mitbekommen? Der Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft ging einher mit einem ungeheuren Produktivitätsplus, mit einem ungeheuren Zuwachs an besser bezahlten Jobs: Die Menschheit kletterte eine imaginäre Wertschöpfungsleiter empor.
    In der Digitalökonomie geht es nicht mehr um bessere Jobs, sondern nur noch um deren Wegfall. Das wird die Mittelschichten in den Industrieländern treffen, vielleicht noch mehr die Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern – mit nicht absehbaren Folgen, was die globale Migration anbetrifft. Hat die Politik es schon mitbekommen?
    Sie setzt vorerst Fehlanreize: Die Anschaffung von Maschinen lohnt sich für Unternehmen, dank Steuernachlässen und Sonderabschreibungen. Die Einstellung von Mitarbeitern dagegen schlägt in Firmen als hoher Kostenfaktor zu Buche. Google und Facebook wissen schon sehr genau, welche Konsequenzen sie daraus ziehen wollen: Der Staat soll ein Grundeinkommen zahlen, damit auch der arbeitslose, digitalisierte Konsummensch, rundum werbeversorgt, die kapitalistische Maschine in Schwung halten kann.
    Wie wäre es stattdessen mit einer Wertschöpfungsabgabe? Noch so eine Idee, die so wenig fertig ist wie der Kapitalismus. Aber die aus den Diskussionsforen der politischen Stiftungen endlich rüberwandern muss in Bundestag und Kanzleramt. Sonst gehen am Ende nicht nur Daimler und BMW ins Risiko. Sondern auch noch Parlamentarismus und Demokratie. ...'

  137. : The New York Times: nytimes.com:

    He Took Down the Elite at Davos. Then He Came for Fox News.

    Rutger Bregman Profile

    '... Mr. Bregman is part of a wider wave of young activists, thinkers and politicians that includes Alexandria Ocasio-Cortez, the 29-year-old new Democratic congresswoman, and Greta Thunberg, the 16-year-old climate protester, whose radical alternatives have, crucially, begun to garner mainstream acceptance. ...'

    '... Mr. Bregman is already the author of four books — most notably, “Utopia for Realists,” which was published in the Netherlands in 2014, reached the United States two years ago, and has been translated into 32 languages.
    In the book, which careens between anecdote, academic research and statistics in the manner of a more politically-radical Malcolm Gladwell, Mr. Bregman sets out an idealistic vision that many would dismiss as pure fantasy.
    He argues for a 15-hour working week, a world without borders and a basic salary for every citizen (the Utopian part), while highlighting examples of how these policies have already been partially implemented in recent history (the realist bit).
    He tells readers of how a universal basic income, a concept now considered far-fetched, was in fact almost introduced in the United States during the Nixon presidency, and how an iteration of it was supported by Milton Friedman, the neoliberal economist. ...'

  138. : Bayerischer Rundfunk: br.de/nachrichten/kultur:

    "Das Grundeinkommen ist im Prinzip die staatliche Muttermilch"

    Michael Bohmeyers Verein zahlt ausgelosten Gewinnern monatlich 1.000 Euro – bedingungslos. Zusammen mit Claudia Cornelsen hat er ein Buch über dieses Experiment geschrieben. Er glaubt: Wir können es uns nicht leisten, kein Grundeinkommen zu haben.
  139. : zeit.de/wirtschaft:

    Arbeiten bis 70 sollte normal sein

    Wie können wir die Rente sichern? Es muss leichter sein, länger zu arbeiten und dafür belohnt zu werden. Wir müssen schließlich akzeptieren, dass alle immer älter werden.

    '... Die Skandinavier begannen generell früh, sich auf die Alterung einzustellen. Schweden hat das Standardruhestandsalter schon vor Jahren abgeschafft. Man kann mit 61 eine Rente beantragen, mit 64, mit 67. Je nachdem fällt sie niedriger oder höher aus. Wer länger als 67 arbeitet, erhält entsprechend mehr Altersbezüge. Solch eine Flexibilität könnte die Ruhestandsnorm in Deutschland aufbrechen, wo normale Arbeitsverträge exakt mit dem Tag enden, an dem man eine volle Rente bekommt. ...'

    '... Die Hälfte aller Industriestaaten erhöht in nächster Zeit das Ruhestandsalter. Mehrere Staaten knüpfen es explizit an die gestiegene Lebenserwartung, die die beste Begründung liefert. So wird das normale Ruhestandsalter in Dänemark in den nächsten zehn Jahren auf 68 steigen. In Schweden und Norwegen sieht es so aus: Sobald jemand in den Ruhestand gehen möchte, wird beziffert, wie lange sein Jahrgang im Schnitt zu leben hat. Wenn jemand aufhören möchte, obwohl er fit ist, kann er das ohne Probleme. Wer schon mit 60 aufhört, kriegt weniger Rente als jemand, der mit 65 aufhört – und etwa die Hälfte der Altersbezüge von einem, der sogar bis 70 tätig bleibt. Damit schiebt einen das System sanft in die Richtung, sein Potenzial auszunutzen. ...'

    '... Fair finanzierbar ist dagegen, das aktuelle Verhältnis von Berufsleben und Ruhestand festzuschreiben, also im Schnitt 40 Jahre Arbeit, 20 Jahre Ruhestand. 2:1. Die steigende Lebenserwartung wird dann in diesem Verhältnis in Arbeit und Ruhestand aufgeteilt. Das Ruhestandsalter sollte ab 2030 alle zehn Jahre um ein knappes Jahr steigen, bis 2040 auf 68 und so weiter. ...'

    '... Wer 25 ist, wird nach den aktuellen Gesetzen in den Niederlanden im Schnitt mit 71 in den Ruhestand gehen. Das ist ehrlich. Die deutschen Parteien jedoch tun so, als könnten wir immer länger Rente beziehen, ohne länger zu arbeiten. Das Geld dafür soll wohl einfach vom Himmel fallen. ...'

  140. : youtube.com:

    2 Jahre "Generation Grundeinkommen" 03 Podiumsdiskussion (83 min)

    Hierzu diskutieren Dr. Heide Schmidt, Prof. Dr. Friedrich Schneider, Gerhard Haderer und Helmo Pape.
    Stattgefunden hat diese Diskussion im Rahmen der Geburtstagsfeier des Vereins „Generation Grundkeinkommen“ in der "Schule des Ungehorsams" (Tabakfabrik in Linz)
  141. : businessinsider.de:

    Hirnforscher Gerald Hüther: Mitarbeiter brauchen einen tieferen Sinn, keinen Kickertisch

    '... „Mit New Work ist nicht gemeint, dass man am Kickertisch spielt, sondern dass man spielerisch neue Ideen ausprobieren kann“, sagt der renommierte Hirnforscher. „Doch es ist schwer, dafür einen Rahmen zu schaffen. Denn die meisten Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass sie nur arbeiten, um Geld zu verdienen. Und ich glaube, dass es unendlich viele Leute gibt, denen das Prinzip ‘Arbeiten, um Geld zu verdienen’ zum Hals raushängt, und die ihrem Leben einen ganz anderen Sinn geben möchten.“
    Das bedeutet nicht, dass wir alle kein Geld mehr verdienen sollen, sondern dass die Arbeitgeber ein Einkommen sicherstellen müssen, damit die Mitarbeiter frei sind, um sich dem zu widmen, was sie in ihrem Leben erreichen möchten. Laut Gerald Hüther ist diese Einstellung der Schlüssel zum 21. Jahrhundert. ...'

  142. : leuphana.de/college:

    Mehr Gerechtigkeit durch bedingungsloses Grundeinkommen?

    Über das bedingungslose Grundeinkommen wird auf der ganzen Welt breit diskutiert. Brauchen wir das Grundeinkommen in Deutschland und sollte es bedingungslos sein? Am Mittwochnachmittag wurde im Rahmen eines Podiumsgesprächs unter dem Titel „Bedingungsloses Grundeinkommen und Gerechtigkeit – ein Widerspruch?“ mit den Gästen Hannelore Buls, Oliver Scheithe und Andrea Amri-Henkel diskutiert. Moderiert wurde das Gespräch von Karin Fischer.
    Ein Bericht von Lia Thal.
  143. : de.statista.com/infografik:

    So lange dauert ein Arbeitsleben

    Wer 2017 in Deutschland ins arbeitsfähige Alter von 15 Jahren kam, muss ab diesem Zeitpunkt im Schnitt noch 38,4 Jahre arbeiten, bevor er in Rente gehen kann.

    arbeitsleben dauer

  144. : idler.co.uk:

    Silicon Valley is Wrecking Bohemian Dreams

    '... It is really extraordinary how many very successful artists, writers and musicians I have talked to recently who are struggling financially. These are highly talented people who we’ve all heard of, outstanding men and women who have contributed fantastic work to the culture, people with best-selling books or records to their name and with international reputations. Some have been reduced to asking for handouts via Silicon Valley platforms like Patreon. Others do AirBnB to make extra cash and many take part-time teaching jobs they never wanted or simply live on potatoes. This is hardly surprising when the average writer’s income in the UK is now around £10,000 a year and in the US is less than £5,000. In an age when Silicon Valley has converted our creativity into a product on sale to advertisers, and which we give them for free, it’s increasingly difficult to lead an even vaguely bohemian life. ...'

  145. : Archiv Grundeinkommen:

    Reihenfolge der Themen im Seiten-Header vertauscht:
    "Was ist Arbeit?" nun zuerst und "BGE" an die zweite Stelle.